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Die Hisbollah feuerte am Abend israelischen Militärangaben zufolge indes wieder Geschosse auf Nordisrael ab, von denen einige abgefangen worden und andere auf offenes Gelände gestürzt seien. In mehreren Gegenden wurde Raketenalarm ausgelöst. Über Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Die Hisbollah feuerte laut Israels Armee zudem im Laufe des Tages unter anderem Raketen in Richtung israelischer Soldaten. Es habe dabei keine Verletzten gegeben.
In der US-Hauptstadt Washington findet israelischen Medien zufolge derweil die dritte Gesprächsrunde zwischen Vertretern aus Israel und dem Libanon statt. Zum Inhalt der aktuellen Verhandlungen gab es zunächst keine Angaben. Die Gespräche finden den Angaben zufolge erneut auf Botschafterebene statt und sollen auch am Freitag fortgesetzt werden. Die libanesische Regierung ist keine Konfliktpartei im Krieg zwischen Israel und der Hisbollah. Früheren US-Angaben zufolge wollen beide Delegationen ein "umfassendes Friedens- und Sicherheitsabkommen" erreichen.
Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es derweil am Abend, dass Israel mehrere Orte im Südlibanon beschossen habe. Die Angriffe hätten sich den Angaben zufolge verschärft seit in Israel drei Zivilisten durch eine mit Sprengstoff beladene Drohne der Hisbollah verletzt wurden.
Ein Vertreter der israelischen Armee sagte unterdessen, das Militär habe Soldaten im Südlibanon zur Abwehr solcher Sprengstoffdrohnen, die die Hisbollah zuletzt verstärkt gegen sie einsetzte, mit rund 158.000 Quadratmeter spezieller Netze ausgestattet. Weitere sollen demnach noch eintreffen. Von der israelischen Armee veröffentlichte Fotos zeigen, wie die Netze etwa an einem Militärfahrzeug angebracht wurden.
Trotz der Feuerpause kommt es derzeit täglich zu gegenseitigen Angriffen, Israel und die Hisbollah werfen sich gegenseitig Verstöße gegen die Vereinbarung vor. Die aktuelle Waffenruhe könnte zudem in Kürze auslaufen, sollte sie nicht erneut verlängert werden. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump die Feuerpause am 23. April nach einem Treffen der Botschafter der verfeindeten Länder Israel und Libanon im Weißen Haus verlängert.
Smoke rises from the site of an Israeli airstrike that targeted the southern Lebanese village of Deir El Zahrani on May 13, 2026. Israel intensified strikes on Lebanon on May 13 with the health ministry reporting 12 people killed in attacks targeting cars, mostly south of Beirut, despite a ceasefire between Israel and Hezbollah. (Photo by Kawnat HAJU / AFP)






