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Astronauten der Artemis-2-Mondmission zurück auf der Erde

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Wiedereintritt in die Erdatmosphäre und Landung im Pazifik geglückt
©-, NASA, APA
Die ersten Menschen, die seit über 50 Jahren in Mondnähe waren, sind zurück auf der Erde. Die vier "Artemis 2"-Astronauten landeten nach rund zehn Tagen im All mit der "Orion"-Kapsel plangemäß kurz nach 17.00 Uhr Ortszeit im Pazifik, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Die drei Amerikaner Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der Kanadier Jeremy Hansen entfernten sich bei ihrer Mondumrundung 406.773 Kilometer von der Erde - weiter als jeder andere Mensch.

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Spezialkräfte der NASA und des US-Verteidigungsministeriums sollten den Astronauten aus der Kapsel helfen und sie dann zu einem speziellen Schiff bringen. Später sollten sie zurück nach Houston (Texas) ins dortige Space Center gebracht werden. Die vier waren in der vergangenen Woche an Bord der "Orion" mit dem Raketensystem "Space Launch System" vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Staat Florida abgehoben.

Für Glover, Koch und Wiseman war es der zweite Flug ins All, für Hansen der erste. Koch wurde zur ersten Frau, Glover zum ersten nicht-weißen Menschen und Hansen zum ersten Kanadier an Bord einer Mondmission der NASA.

Der Flugverlauf von "Artemis 2" glich insgesamt einer Acht um Erde und Mond. Die vier Astronauten legten insgesamt mehr als 2,3 Millionen Kilometer zurück. Sie flogen um den Mond herum und entfernten sich weiter von der Erde als jemals Menschen zuvor. Mit ihrer "Orion"-Kapsel knackten sie den 1970 aufgestellten Rekord der "Apollo 13"-Mission von rund 400.171 Kilometern. Am weitesten Punkt waren sie im weiteren Verlauf rund 406.773 Kilometer von der Erde entfernt. Dem Mond näherten sie sich auf rund 6.545 Kilometer. Eine Landung war bei dieser Mission nicht geplant.

Bei ihrem Flug um den Mond herum beobachteten die Astronauten den Himmelskörper rund sieben Stunden lang ganz besonders intensiv. Insbesondere auf der Rückseite des Mondes konnten sie dabei auch aufgrund der Sonnenverhältnisse Dinge sehen, die nie ein Mensch zuvor mit den eigenen Augen gesehen hat. Für rund 40 Minuten war es währenddessen für die Astronauten, wie vorher erwartet, nicht möglich, mit dem Kontrollzentrum auf der Erde zu kommunizieren.

Gegen Ende des Vorbeiflugs am Mond konnten die Astronauten - mit speziellen Brillen - sogar noch eine Sonnenfinsternis beobachten, bei der die Sonne aus der Perspektive der "Orion" hinter dem Mond verschwand.

Der erste Mensch auf dem Mond war am 20. Juli 1969 Neil Armstrong. Als bis dato letzter Mensch verließ im Dezember 1972 der 2017 gestorbene NASA-Astronaut Eugene Cernan mit der "Apollo 17"-Mission den Erdtrabanten. Insgesamt brachten die USA als bis dato einziges Land mit den "Apollo"-Missionen zwischen 1969 und 1972 zwölf Astronauten auf den Mond.

US-Präsident Donald Trump gratulierte der "Orion"-Besatzung nach ihrer Rückkehr zur Erde. "Glückwünsche an die großartige und sehr talentierte Crew der Artemis 2", schrieb er am Freitag (Ortszeit) auf seiner Onlineplattform Truth Social. "Die gesamte Reise war spektakulär, die Landung war perfekt, und als Präsident der Vereinigten Staaten könnte ich stolzer nicht sein." Trump lud die Astronauten ins Weiße Haus ein und rief als künftiges Ziel eine Reise zum Mars aus: "Wir werden es wieder tun, und dann, nächster Schritt, Mars!"

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