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Rapper Bushido siegt in Gerichtsstreit mit Berliner Clanchef

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Rapper Bushido stehen laut Gerichtsurteil 3,8 Millionen Euro zu
©APA, dpa, Fabian Sommer
In einem Rechtsstreit um seinen Anteil aus der Zwangsversteigerung mehrerer Villen in Kleinmachnow hat das deutsche Oberlandesgericht in Brandenburg an der Havel zugunsten des Rappers Bushido entschieden. Man habe "eine Berufung des Herrn A.-C. zurückgewiesen", sagte eine Sprecherin des Gerichtes. Dem Rapper stünden somit rund 3,8 Millionen Euro aus dem Zwangsversteigerungserlös zu, ergänzte die Gerichtssprecherin.

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Das Villenensemble und die Grundstücke mit einer Gesamtfläche von mehr als 16.600 Quadratmetern waren beim Amtsgericht Potsdam um rund 7,4 Millionen Euro versteigert worden. Als einziger Bieter war ein 21 Jahre alter Sohn des ehemaligen Managers zum Zuge gekommen. Der Verkehrswert der Immobilie war mit 14,8 Millionen Euro beziffert worden. Das Gebot des 21-Jährigen entsprach der Mindestsumme, die geboten werden musste.

Bushido hatte mit seinem ehemaligen Geschäftspartner Arafat A.-C. in Kleinmachnow (Landkreis Potsdam-Mittelmark) vor Jahren ein riesiges Grundstück mitsamt mehreren Villen erworben. Beide planten ursprünglich, dort mit ihren Familien zu leben. Doch dann kam es zum Bruch zwischen Bushido und seinem damaligen Manager. Seit ihrer Trennung stritten sie sich in verschiedenen Verfahren vor Gericht.

Die 3,8 Millionen Euro, die nun dem Rapper zufließen sollen, waren zuvor bei Gericht hinterlegt worden, nachdem A.-C. Berufung eingelegt hatte. Bushido hatte auf die Freigabe der 3,8 Millionen geklagt. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

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