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Damit sind die beiden Auftritte - am Dienstag fix und am Samstag bei Qualifikation - des israelischen Teilnehmers Noam Bettan mit "Michelle" abgedeckt, zu denen Proteste aus der "Pro-Palästina-Szene" erwartet werden. Wer ohne entsprechende Erlaubnis - wer in die Sperrzone hinein darf, ist genau in der Verordnung definiert - in der Verbotszone angetroffen wird, begeht eine Verwaltungsübertretung und hat im Erstfall mit einer Geldstrafe bis zu 1.000 Euro, im Wiederholungsfall mit bis zu 4.600 Euro zu rechnen.
Außerdem ordnete die Wiener Polizei eine Drohnenverbotszone im Umkreis von 1,5 Kilometern um die drei Veranstaltungsorte Stadthalle, Rathausplatz und Praterdome an. Für alle drei Standorte wurden darüber hinaus Durchsuchungsanordnungen verordnet, die jeweils von Sonntag, 10. Mai, 8.00 Uhr, bis Sonntag, 17. Mai, 24.00 Uhr, gelten. An den Halbfinaltagen und am Finaltag gilt in der Stadthalle eine "No-Bag-Policy": Alle Taschen größer als ein A6-Format und nicht transparent werden abgenommen. Auch für das "ESC Village" am Rathausplatz, bei dem zwischen 15.000 und 30.000 Menschen zu erwarten sind, gelten strenge Regeln in Sachen Taschen.
Darüber hinaus sind auch Verkehrsmaßnahmen zu beachten: Zwischen Gürtel und Vogelweidplatz wird die Hütteldorfer Straße von Montag, 11. Mai, 17.00 Uhr, bis Sonntag, 17. Mai, 3.00 Uhr, durchgehend gesperrt. Verkehrssperren gibt es auch am 10., 12., 14. und 16. Mai auf der Ringstraße zwischen Operngasse und Schottengasse jeweils von 12.00 Uhr bis 1.00 Uhr des darauffolgenden Tages. Der Verkehr wird dabei über die Operngasse-Getreidemarkt und Zweier-Linie abgeleitet. Weitere Sperren können bei Bedarf erfolgen.





