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Zwischen den Toten Hosen und ihren argentinischen Anhängern ist im Laufe der Zeit ein besonders inniges Verhältnis gewachsen. "Ohne Argentinien wären wir nicht, was wir sind", betonte ein bewegter Campino, nachdem die letzten Akkorde verklungen waren. Unter dem Motto "Fútbol, Asado, Vino y Adiós, Amigos" ("Fußball, Grillfleisch, Wein und auf Wiedersehen, Freunde") waren die Toten Hosen noch einmal durch Argentinien getourt und hatten zuvor auch in Rosario und Tandil gespielt.
Verblüffend war, wie textsicher die argentinischen Fans auch die Stücke in deutscher Sprache mitsingen konnten - es war ein Ausdruck der Popularität, die die Band aus dem Rheinland am Río de la Plata erlangt hat. Erstaunlich war aber auch, wie viele Fans aus Deutschland die lange Reise auf sich genommen hatten.
Begonnen hatte die "Liebesbeziehung" der Toten Hosen zu Argentinien am 11. September 1992 mit dem ersten Gig von Campino & Co. im Club Halley in Buenos Aires. "Es war der Beginn einer großen Liebe", schreibt die Band selbst, die in der Folge zahlreiche Male nach Übersee fuhr. Mittlerweile bezeichnet sie Argentinien als ihre zweite Heimat.
Die Düsseldorfer kamen auch in der schwierigen Zeit nach dem argentinischen Staatsbankrott Anfang der Nullerjahre nach Argentinien, als es kommerziell wenig attraktiv war und internationale Bands sich rar machten. "Wir haben Freunde fürs Leben gefunden, und die Menschen und die Bands dort waren immer eine große Inspiration für uns", resümiert die Band.
Im kommenden Jahr setzen die Toten Hosen ihre Abschiedstour fort. So gastieren sie am 9. Juni am Nova Rock im Burgenland und am 23. Juni in Graz.
