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Akzeptanz für KI-generierte Audioinhalte sinkt in Österreich

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Youtube und Spotify haben die Nase im Musikstreamingbereich vorne
©APA, HANS KLAUS TECHT, Themenbild
Die Akzeptanz für KI-generierte Audioinhalte befindet sich im Sinkflug. Das zeigt der am Donnerstag veröffentlichte "Online-Audio-Monitor Austria 2026" der RTR Medien. So erachten der Studie zufolge merklich weniger der Befragten KI-genierte Musikprogramme oder Wetter- und Verkehrsmeldungen als noch 2025 für in Ordnung. Jüngere sind diesbezüglich etwas toleranter, aber mehrheitlich ebenfalls skeptisch eingestellt.

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Konkret erachten KI-generiertes Musikprogramm bzw. Playlisten nur noch 34 Prozent als in Ordnung. 2025 waren es noch 39 Prozent. Deutlich weniger Toleranz wird mit 31 Prozent - ein Rückgang von sieben Prozentpunkten - auch KI-generierten Wettervorhersagen oder Verkehrsmeldungen entgegengebracht. KI-generierte Werbung findet lediglich jede vierte Person okay. Ähnlich niedrig ist der Wert für KI-generierte Nachrichten (23 Prozent). KI-generierte Musik toleriert gar nur jede fünfte Person.

Das Marktforschungsinstitut Ipsos befragte für den Online-Audio-Monitor im Mai und Juni 4.000 Personen. Die Online-Umfrage ist für die Bevölkerung zwischen 15 und 69 Jahren repräsentativ und zeigt, dass 93 Prozent der Befragten zumindest selten Online-Audio-Angebote nutzen. Bei den 15- bis 29-Jährigen sind es 99 Prozent. Audio-on-Demand (88 Prozent) und Musikstreaming (83 Prozent) haben die Nase vorne. Webradio kommt auf 80 Prozent.

Podcasts werden von 42 Prozent zumindest gelegentlich und jedem Dritten mindestens monatlich genutzt. Sie sind besonders bei 15- bis 29-Jährigen beliebt. 63 Prozent dieser Altersgruppe nutzen sie zumindest gelegentlich. Bei den 30- bis 49-Jährigen ist es jeder Zweite. Ein deutlicher Unterschied zeigt sich nach formaler Bildung. In etwa jede dritte Person ohne Matura hört Podcasts. Bei Personen mit Matura sind es mit 56 Prozent deutlich mehr.

Als Gründe für die Podcastnutzung wird besonders häufig angeführt, dass man diese gezielt nach Themen und Interessen auswählen und sie flexibel nutzen könne. Zudem bieten sie mehr Raum für ausführliche Erklärungen und Hintergründe. 86 Prozent der Podcastnutzerinnen und -nutzer bejahen, dass viele Podcasts unabhängig produziert seien und deshalb Perspektiven bieten, die in klassischen Medien oft fehlen würden. Dass Podcasts durch eine "persönliche Atmosphäre" besonders vertrauenswürdig wirken, sehen rund zwei Drittel der befragten Podcastnutzer so.

Knapp über die Hälfte der User nutzt ausschließlich gratis Podcasts. Nur jeder Zehnte hat speziell für einen oder mehrere Podcasts ein Abo abgeschlossen, bei 39 Prozent sind Podcasts in diversen bezahlten Abos inkludiert.

Die Nutzung von Podcasts inklusive Video - auch Vodcasts genannt - stieg gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozentpunkte auf 56 Prozent an. Ein Großteil der Vodcast-Nutzer gibt an, aufmerksam - oder zumindest immer wieder mal - auch tatsächlich zuzuschauen.

Nach Inhalten gefragt haben Info-, Wissens- und Lernbeiträge (48 Prozent) den Spitzenplatz inne. Dahinter folgt die Kategorie Unterhaltung/Comedy, die merklich auf 41 Prozent zulegte (plus 4 Prozentpunkte) und damit Nachrichten (35 Prozent) überholte. Auch True-Crime und fiktive Krimis stiegen in der Gunst (30 Prozent, plus 4 Prozentpunkte).

44 Prozent der Podcast-Nutzer führen sie als sehr wichtig oder wichtig für ihren Infokonsum an (plus 2 Prozentpunkte). Für weitere 40 Prozent nehmen Podcasts eine ergänzende Rolle als Infomedium zum aktuellen Zeitgeschehen ein. Dabei zeigt sich: Je jünger die Befragten, desto bedeutender ist für sie die Rolle von Podcasts als Infomedium.

Für den Podcastkonsum liegen die Plattformen Spotify und Youtube gleichauf bei 47 Prozent der Befragten, die zumindest monatlich Podcasts hören. Es folgen Amazon Music (20 Prozent), ORF Sound/ORF ON (18 Prozent) und Audible (16 Prozent).

Im Bereich des Musikstreamings hat Youtube mit 58 Prozent die Nase vorne, gefolgt von Spotify (49 Prozent) und Amazon Music (28 Prozent). Bei den unter 30-Jährigen hat dagegen Spotify klar die Spitzenposition mit 70 Prozent inne. Youtube kommt in dieser Altersgruppe auf 53 Prozent.

Besonders beliebt sind Online-Audio-Angebote bei der Hausarbeit (47 Prozent) und beim Autofahren (51 Prozent). Am Arbeitsplatz lassen sich etwas über 20 Prozent beschallen.

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