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Zudem beantworteten 680 Kinder ab dem achten Lebensjahr, davon 122 Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren, selbst entsprechende Fragen. Zwischen 2023 und 2025 wurden so zu drei Messzeitpunkten die psychische Gesundheit und Resilienz von Kindern und Jugendlichen im Alter von drei bis 17 Jahren erfasst. Damit handelt es sich um die größte derartige Forschungsarbeit seit 2020, hieß es. Die größte Sorge bereiten den Kindern in Tirol die Kriege, dann der Klimawandel, Krankheiten und am wenigsten die Armut, wurden die Studienergebnisse zusammengefasst.
"Die höchsten Belastungswerte ergaben sich im Kontext der Pandemie im Winter 2021/22", erläuterte die Klinische und Gesundheitspsychologin Exenberger den Verlauf: "Im Sommer 2022 gab es eine Entspannung und im Herbst 2023 stellten wir erneut eine Erhöhung fest, möglicherweise durch die Sorge über weitere Lockdowns und neue Erkrankungswellen. Danach haben wir dann abnehmende Werte registriert".
Auch wurde festgestellt, dass die Sorge der Kinder und Jugendlichen um andere größer ist als um sich selbst. Das sei "für Kinder typisch", erläuterte die Direktorin der Innsbrucker Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Kathrin Sevecke. Die Studienergebnisse seien auch als klarer Auftrag an die Erwachsenen zu verstehen, hieß es. "Gerade in unsicheren Zeiten ist es wichtig, dass Eltern und Bezugspersonen entsprechend intervenieren und die Kinder sowie Jugendlichen unterstützen", appellierte Exenberger. So solle etwa die Kreativität gefördert werden.






