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Schälen ist laut Ernährungsexpertinnen und -experten nicht unbedingt nötig. Vor der Zubereitung der Wurzelpetersilie sollte man sie gründlich unter fließendem Wasser waschen und bei Bedarf mit einer Gemüsebürste von Erdresten befreien. Nur eventuelle Schadstellen müssen herausgeschnitten werden. Anschließend empfehlen die Expertinnen und Experten, die Enden zu entfernen und die Wurzeln je nach Rezept zu raspeln oder in Scheiben, Stifte oder Würfel zu schneiden.
Die weißen Wurzeln können laut der Ernährungsprofis roh oder gegart verwendet werden und lassen sich gut mit anderem Wurzelgemüse wie etwa Karotten kombinieren. Wurzelpetersilie eignet sich als Einlage für Suppen und Eintöpfe, für Salate und Aufläufe sowie als Ofengemüse. Für eine Beilage werden die Wurzeln in dünne Scheiben geschnitten und in wenig Butter gedünstet.
Auch ein cremiges Püree ist schnell gemacht:
Beim Einkauf sollten die Wurzeln fest, knackig und frei von Fäulnis- oder Fraßstellen sein. Und greifen Sie ruhig zu kleineren Wurzeln, denn die sind meist zarter und haben ein feineres Aroma. Vor allem große, ältere Wurzeln können im Kern faserig sein und beim Essen unangenehm auffallen. Am besten schneidet man die Wurzel vorher durch und prüft den Kern auf holzige Stellen und schneidet sie vorsichtshalber heraus. Denn längeres Garen macht stark verholzte Bereiche nicht immer zart.
Ist beim Kauf Laub an der Wurzelpetersilie vorhanden, sollte es frisch aussehen. Und keine Sorge, wenn die Spitze fehlt: Das ist laut Ernährungsexpertinnen und -experten bei Wurzelpetersilie produkttypisch und kein Qualitätsmangel.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Andrea Warnecke/Andrea Warnecke
