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Das gilt insbesondere für Frauen, die
Tückisch: Die Stoffwechselstörung macht sich erst bemerkbar, wenn sie bereits fortgeschritten ist. Typische Symptome sind dann vermehrter Durst, häufiges Wasserlassen, schlecht heilende Wunden und Müdigkeit. Besser ist aber, ihr früher auf die Spur zu kommen.
Expertinnen und Experten raten Frauen in der Lebensmitte, ihren Stoffwechsel in der Arztpraxis durchchecken zu lassen. Konkret liefern Blutzucker-, Blutfett- und Leberwerte, der Blutdruck, das Gewicht und der Taillenumfang entscheidende Hinweise, wie es um die Stoffwechselgesundheit und das Diabetesrisiko steht.
Frauen können für ihre Stoffwechselgesundheit einiges selbst tun. Zwei- bis dreimal pro Woche Krafttraining in den Alltag einzubauen zum Beispiel. Muskeln bedienen sich quasi am Zucker in unserem Blut. Je besser sie trainiert sind, desto besser funktioniert das - eine Entlastung für die Bauchspeicheldrüse, die Insulin produziert. Wichtig: Bei Krafttraining allein sollte es nicht bleiben. Optimal ist die Kombination mit Ausdaueraktivitäten wie Walken, Joggen, Radfahren oder Schwimmen.
Geht es um die Ernährung, sollten Frauen auf viel Gemüse und Ballaststoffe und auf pflanzliche Fette setzen. Bei Zucker und Fertigprodukten hält man sich lieber zurück. Nicht zuletzt profitiert der Stoffwechsel auch von ausreichend Schlaf und einem guten Stressmanagement.
Gut zu wissen - vor allem für Frauen, die bereits die Diagnose Diabetes haben: Wechseljahresbeschwerden und Unterzuckerungen können sich ganz ähnlich anfühlen. Was von beidem hinter Schwitzen, Herzrasen und Unruhe steckt, lässt sich durch häufigeres Messen der Blutzuckerwerte feststellen.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Vira Simon/Vira Simon
