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Insbesondere, wenn der Unbekannte schnell darauf drängt, in privaten oder geheimen Chats weiter zu kommunizieren oder beispielsweise Gutscheine als Belohnung bietet, sollte man stutzig werden. Spätestens wenn der Chatpartner Bilder oder Kamera-Livekontakte möchte - zugleich aber vorgibt, dass seine Kamera kaputt sei -, sollten Minderjährige eine erwachsene Vertrauensperson um Hilfe bitten.
Beweise sollten nur in Absprache mit der Polizei gesichert werden. Sonst besteht die Gefahr, sich strafbar zu machen. Auf keinen Fall sollte man Inhalte einfach weiterleiten, verschicken oder herumzeigen. Auch warnen Expertinnen und Experten davor, selbst zu recherchieren oder als eine Art Lockvogel Kontakt aufzunehmen.
Eltern sollten sofort die Polizei einschalten, damit diese den Chatpartner möglichst ermitteln kann. Hat ein Kind oder ein Teenager ein fragwürdiges Foto oder Video von sich über einen Online-Dienst hochgeladen oder an einen Dritten verschickt, kann man versuchen, diese Inhalte löschen zu lassen.
ILLUSTRATION - Alarmsignal: Stellen Unbekannte in Chats Kontaktanfragen und schmeicheln Minderjährigen auffällig, ist allerhöchste Vorsicht geboten. (zu dpa: «Verdächtige Chats: Wie Kids und Eltern richtig reagieren») Foto: Elisa Schu/dpa - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++
