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Besonders auf Dauer kann das Folgen haben: Wer über längere Zeit zu wenig oder unruhig schläft, reagiere empfindlicher auf Belastungen und entwickle häufiger depressive oder ängstliche Symptome. Auch Lern- und Leistungsfähigkeiten leiden bei dauerhaft schlechtem Schlaf.
Gesunder Schlaf lasse sich zwar nicht erzwingen, aber fördern. Was dabei Beschoner zufolge helfen kann:
Unter Umständen können auch Schlafmittel Abhilfe schaffen, sollten aber nur vorübergehend und unter ärztlicher Begleitung eingesetzt werden.
Wichtig: Einzelne schlechte Nächte, in denen man wach liegt, weil etwa das Gedankenkarussell nicht stillsteht, müssen noch nicht bedeuten, dass eine Schlafstörung vorliegt.
Von einer Schlafstörung im medizinischen Sinne spricht man erst, wenn Ein- oder Durchschlafprobleme mindestens dreimal pro Woche über einen Zeitraum von mehr als drei Wochen auftreten und die Tagesbefindlichkeit spürbar beeinträchtigen, erklärt die Fachärztin.
Ein beginnendes Schlafdefizit kann sich im Alltag etwa so zeigen:
ILLUSTRATION - Ausreichend und erholsam schlafen – ein Schlüssel für psychisches Wohlbefinden. (zu dpa: «Ärztin: Schlaf ist «tägliche Therapieeinheit für das Gehirn»») Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++






