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"Also Produkte, die ohne großen Kochaufwand essfertig sind und eine vollständige Mahlzeit bilden", erklärt die Verbraucherschützerin Birgit Brendel. Verglichen wurden Inhaltsstoffe, Werbung auf dem Produkt und Herkunft der Hülsenfrüchte. Am häufigsten waren in den Produkten Bohnen, Erbsen und Linsen enthalten, gefolgt von Kichererbsen und Sojabohnen. Das haben die Verbraucherschützer herausgefunden:
Ein Wermutstropfen waren die hohen Salzgehalte der untersuchten Produkte mit durchschnittlich 0,9 Gramm pro 100 Gramm. Der ernährungsphysiologische Wert könnte bei geringerem Salzgehalt noch besser sein, so die Verbraucherschützer.
Zur Herkunft der Hülsenfrüchte gaben die Hersteller nur selten freiwillig Auskunft - verpflichtet dazu seien sie nicht. Lediglich drei Unternehmen informierten über das Herkunftsland, entweder auf dem Etikett oder über QR-Code.
Für mehr Klarheit wurde bei 62 Herstellern nachgehakt, woher die verwendeten Hülsenfrüchte stammen. Das Ergebnis aus sechs Rückmeldungen: Nur vereinzelt stammen die Hülsenfrüchte aus Deutschland. Mehr als die Hälfte kommt aus EU-Ländern. Die Verbraucherschützer klären auf: Zwar werden Hülsenfrüchte hierzulande angebaut, landen aber überwiegend im Tierfutter.
RHEINE - DEUTSCHLAND: ++ ARCHIVBILD ++ (ARCHIVBILD VOM 27.4.2026) - FOTO: APA/APA/dpa/gms/Wolf von Dewitz/Wolf von Dewitz
