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Diese permanente Beschäftigung könne jedoch ihren Preis haben, schreibt die Neurowissenschaftlerin und Buchautorin Friederike Fabritius in ihrem aktuellen Newsletter. Ein Zustand ständiger kognitiver Geschäftigkeit könne auf Dauer unsere Fähigkeit zum kreativen Denken oder zur emotionalen Regulation negativ beeinflussen.
Fabritius erklärt, warum Nichtstun wichtig ist - auch wenn es sich zunächst wie unproduktive Zeit anfühlt: Dadurch sorgen wir dafür, dass unser sogenanntes Default Mode Network (DMN) im Alltag kaum Raum bekommt. Das DMN ist - vereinfacht erklärt - eine Gruppe von Hirnregionen, die aktiv sind, wenn wir keinen konkreten Aufgaben nachgehen – zum Beispiel beim Tagträumen, Nachdenken oder Erinnern.
Wie Fabritius schreibt, entstünden kreative Aha-Momente oft genau dann, wenn das DMN aktiv ist. Studien deuten darauf hin, dass Menschen kreativer sind, wenn sie vor einer Aufgabe kurzzeitig nichts zu tun hatten. Viele Menschen hätten Langeweile jedoch weitgehend aus ihrem Alltag verbannt, so Fabritius. Wie holt man sie zurück?
Die Neurowissenschaftlerin empfiehlt alltagstaugliche Gelegenheiten:
BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Zacharie Scheurer/Zacharie Scheurer






