von
Laut der Initiative ist der Knackpunkt Nummer eins aber: Viele Geräte haben serienmäßig einen einfachen Grobfilter, der Pollen zurückhält. Der reicht starken Allergikern oft aber nicht aus. Feinere Pollenbruchstücke etwa werden nur durch Feinfilter zurückgehalten. Tipp: Achten Sie beim Kauf auf die Filterleistung und erkundigen Sie sich, ob Sie eine bestehende Anlage nachrüsten können.
Knackpunkt zwei: Der Filter funktioniert nur, wenn er regelmäßig gewechselt wird. Wie oft? Das hängt davon ab, wie viel der Filter täglich zu tun hat. Als allgemeine Faustregel gilt: ein- bis zweimal pro Jahr. Tipp der Initiative: Wer beim Neukauf darauf achtet, dass der Filterstatus per Display oder App angezeigt wird, wird rechtzeitig erinnert.
Ohne Anlage empfehlen Expertinnen und Experten das kurze, gezielte Stoßlüften. Damit kommen deutlich weniger Pollen in den Raum, als wenn man das Fenster lange gekippt lässt. Beste Uhrzeit dafür: morgens zwischen sechs und neun Uhr oder abends nach 21 Uhr, wenn weniger Pollen unterwegs sind. Vor allem im Schlafzimmer kann zusätzlich ein spezielles Pollenschutzgitter helfen.
Die Plagegeister hängen allerdings auch in Kleidung und Haaren. Wer draußen unterwegs war, zieht sich nach dem Nachhausekommen daher am besten um. Wichtig: Legen Sie die Draußen-Klamotten nicht ins Schlafzimmer. Schon ein Waschgang im Kurzprogramm entfernt Pollen zuverlässig. Auch die Haare am besten vor dem Zubettgehen waschen. Tipp: Wer im Freien Kopfbedeckungen trägt, hält sich die Haare pollenfreier.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Christin Klose






