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Gute Schokolade hat nur ganz wenige Zutaten

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In eine gute Schokolade gehören nur die Kakaomasse und Rohrohrzucker
©APA, Christin Klose, dpa-tmn
Was auf manche Verpackungen gedruckt ist, klingt nobel: Edelbitter, Jahrgangsschokolade, Herrenschokolade. Allesamt Fantasie-Kategorien, sagt Christine Luger, Inhaberin des House of Cacao am Münchner Viktualienmarkt. Der Preis sei auch kein gutes Indiz. "Es gibt so viele Blender, die nur Massenschokolade umgießen und Salz draufstreuen", sagt Luger. "Und dann kostet sie im Einkauf sechs Euro."

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Wer die Tafel aber umdreht, findet auf der Rückseite ein ganz einfaches Indiz für Qualität. "Je weniger auf der Zutatenliste steht, desto besser", sagt Daniel Biebl von der Confiserie Paulsen in Hamburg. "In eine gute Schokolade gehören nur die Kakaomasse und Rohrohrzucker", sagt Luger. "Und bei Milchschokolade noch Milchpulver. Wenn mehr als drei Zutaten auf der Liste stehen, würde ich die Finger davon lassen."

Akzeptabel ist für viele Experten zusätzliche Kakaobutter. Sie verstärkt den Schmelz, lässt die Schokolade schneller im Mund zerlaufen. Und Fett ist natürlich ein Geschmacksträger. Umstritten ist Lecithin, das als Bindemittel beim Conchieren hilft. Denn oft wird es aus genmanipuliertem Soja gewonnen. Es gebe aber auch Lecithin aus anderen Quellen wie Paprika, sagt Luger, zudem seien es wenige Tropfen. Ein Sakrileg sind für Experten andere Fette als Kakaobutter - zum Beispiel Palmöl.

Hier kommen Tipps von den Profis:

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