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Aus Speisekürbissen wurden die Bitterstoffe herausgezüchtet. Beim Einkauf sollten Sie daher darauf achten, dass der Kürbis, der auf dem Teller landen soll, ausdrücklich als Speisekürbis gekennzeichnet ist.
Je nach Sorte kann man übrigens auch bei Kürbissen aus dem eigenen Garten nicht ganz sicher sein. Denn Insekten können die Blüten mit Pollen von Zierkürbissen bestäubt haben. Dann sind die Früchte zwar noch genießbar, aus ihren Samen können im Jahr darauf giftige Kürbisse entstehen. Das betrifft zum Beispiel Spaghetti- und Ufo-Kürbisse, heißt es vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).
Tipp: Wenn Sie Kürbisse im Garten anbauen, kaufen Sie lieber jedes Jahr neues Saatgut oder Setzlinge im Fachhandel. Oder Sie pflanzen Sorten, die sich nicht mit Zierkürbissen kreuzen und somit nicht bitter und giftig werden können. Das sind laut dem BZfE der Hokkaido-, Butternut- und Muskatkürbis.
Wer auf Nummer sicher gehen will, probiert vom eigenen Gartenkürbis ein kleines Stück roh, bevor er ihn zubereitet. Schmeckt deutlich bitter? Sofort ausspucken, raten die Verbraucherschützer.
Weder Kürbisfleisch noch Kerne dürfen dann weiterverarbeitet und gegessen werden. Denn auch Kochen, Braten oder Backen zerstören die Bitterstoffe nicht zuverlässig.
OSNABRÜCK - DEUTSCHLAND: ++ ARCHIVBILD ++ (ARCHIVBILD VOM 26.10.2022) - FOTO: APA/APA/dpa/gms/Friso Gentsch/Friso Gentsch
