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Beim Kochen wirken sie ähnlich wie Zitrone oder Orange, nur herber und eben regionaler. Als Hauptakteur in der Marinade geben sie einem aromatischen Gericht sogar den Namen. Dabei handelt es sich um das Sanddornhähnchen, das in Mecklenburg-Vorpommern besonders beliebt ist.
Koch und Buchautor Torsten Kleinschmidt hat dafür ein kurzes und knackiges Rezept in petto, bei dem der Sanddorn voll seine fruchtig-säuerliche Note ausspielen kann und dem Geflügel eine wunderbare Frische verleiht. Das Rezept stammt aus seinem Buch "Die besten Rezepte aus Mecklenburg" und geht so:
Vier Hähnchenbrustfilets à 150 g, 200 ml Sanddornnektar, 4 EL Rapsöl zum Braten, Pfeffer, Salz und 4 EL mittelscharfer Senf.
1. Die Hähnchenbrustfilets müssen mindestens zwölf Stunden marinieren. Für die Marinade Sanddornnektar, Rapsöl, Pfeffer, Salz und Senf verrühren. Die Hähnchenbrustfilets mit der Marinade bedeckt am besten über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.
2. Die Filets 30 Minuten vor dem Braten oder Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Mit Salz und Pfeffer gewürzt in erhitztem Rapsöl braten oder auf dem Grill zubereiten.
ILLUSTRATION - Die fruchtig-säuerliche Note von Sanddornnektar verleiht dem Geflügelgericht nicht nur den Namen, sondern dem Sanddornhähnchen auch eine wunderbare Frische. (zu dpa: «Genial einfach: Rezept für fruchtiges Sanddornhähnchen») Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++
ILLUSTRATION - Sanddornhähnchen gibt es in vielerlei Variationen. Hier ist es mit Sanddorn-Senf-Frischkäse-Soße, Kartoffel-Sellerie-Stampf sowie Ofengemüse aus Roter Bete, Karotten und Petersilienwurzel zubereitet. (zu dpa: «Buttermilch, Sanddorn, Fisch: So isst Mecklenburg-Vorpommern») Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++






