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Außerdem entscheiden Schlafgewohnheiten und persönliche Vorlieben darüber, wie die jeweils individuell passende Matratze aussieht. Beides dürfte sich aber auch bei sonst harmonischen Paaren durchaus unterscheiden. Wählt man zwei Matratzen statt einer, kann man auf diese Unterschiede eingehen - und jeder die für ihn geeignete Stützkraft und den passenden Härtegrad wählen.
Und es gibt noch mehr Gründe, die laut AGR für zwei Matratzen sprechen. Etwa, dass sich bei einer einzelnen breiten Doppelbett-Matratze die Bewegungen des Partners stark auf die ganze Liegefläche übertragen. Dreht sich einer von beiden im Schlaf oder steht auf, wacht der andere womöglich auf. Bei zwei getrennten Matratzen sind solch störende Bewegungen weniger zu spüren.
Auch im Haushaltsalltag können zwei schmale Matratzen praktischer sein: Sie sind der AGR zufolge einfacher zu beziehen als eine Matratze mit einer Breite von 180 oder gar 200 Zentimetern. Außerdem man kann die Bezüge dafür auch mal getrennt waschen oder einzeln ersetzen, wenn sie verschlissen sind.
Einen Nachteil gibt es bei zwei Matratzen für ein Bett allerdings: die sogenannte Besucherritze. Stört Sie der Spalt zwischen den beiden Matratzen stark, können Sie ihn aber mit keil- oder T-förmigen Schaumstoff-Stücken auffüllen.
Hat man zwei Matratzen mit sehr unterschiedlichen Härtegraden, funktioniert das zwar weniger gut. Dann lässt sich allerdings mit einem zusätzlichen Topper nachhelfen. Der kaschiert laut AGR nicht nur die Ritze, sondern sorgt auch für zusätzlichen Liegekomfort.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Christin Klose






