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Burger-Pattys: Veggie-Scheiben schlagen Fleisch-Pattys

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Der Testsieger aus Fleisch ist der Rindfleisch-Patty von Chef Select
©APA, dpa-tmn, Ralph Kaiser
Ein perfekter Burger beginnt nicht bei den Brötchenhälften oder bei der Sauce, sondern beim Patty. Die Seele eines Burgers sollte nicht nur saftig, mit knuspriger Kruste, aromatisch und auf den Punkt gebraten sein, sondern auch mit Qualität überzeugen.

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Wie die bei Fertig-Pattys aussieht, hat die Stiftung Warentest untersucht. Für ihre Zeitschrift (Ausgabe 6/2026) haben sich die Tester 20 Pattys aus dem Tiefkühl- sowie Frischware aus dem Kühlregal vorgeknöpft: 10 klassische Pattys aus Rindfleisch und 10 vegetarische Alternativen, etwa aus Sojabohnen oder Hülsenfrüchten wie Erbsen.

Das Ergebnis dürfte ein Fest für Burger-Fans sein, die die fleischlose Variante bevorzugen. Denn von den 10 für "gut" befundenen Pattys sind 7 pflanzlich, darunter auch die Testsieger:

Zu letzteren schreibt die Stiftung Warentest: "Sie schmecken richtig spitze." Das Lob treffe aber auch auf den Testsieger aus dem Team Fleisch zu, den

Als Gründe für das bessere Abschneiden der fleischlosen Newcomer haben die Warentester folgende 3 Punkte ausgemacht:

Auch in puncto Nachhaltigkeit sieht Stiftung Warentest Vorteile auf der Seite der Veggie-Bratlinge und hebt hervor: "Sie haben eine deutlich bessere Klimabilanz als Rindfleisch-Pattys. Hauptgrund: Die Rinderhaltung verursacht viele Treibhausgase."

Aber das ist im Test nicht der Grund für schlechteres Abschneiden. Die Tester bemängeln bei den Fleisch-Pattys zu viel Mittelmaß. Die am Ende der Haltbarkeitsfrist durchgeführte sensorische Prüfung bei den frischen gekühlten Pattys ließ teilweise Fehler erkennen - etwa im Geruch. Die Prüfer berichteten von milchsäuerlichen und dumpfen Noten, in einem Fall von Stallgeruch, der vermutlich von der Würzung herrühren könnte.

Die tiefgekühlten Varianten schmeckten zwar, enthielten aber in einigen Fällen unerwünschte Keime, etwa Colibakterien oder antibiotikaresistente Keime. Betroffene Pattys kamen im Gesamturteil dennoch mit befriedigend weg, weil man die Keime durch vollständiges Erhitzen - so wie es auf der Packung geraten wird - unschädlich macht.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Ralph Kaiser/Ralph Kaiser

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