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Aroma-Diffuser können ganz schnell zu Keimschleudern werden

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Nach jedem Gebrauch sollte man den Diffuser leeren
©APA, dpa-tmn, Zacharie Scheurer
Aroma-Diffuser sorgen in den eigenen vier Wänden für einen guten Geruch. Wasserbasierte Diffuser arbeiten dafür mit Ultraschallwellen. Sie vermengen ätherische Öle mit Wasser und geben sie als Nebel ab. Der Vorteil gegenüber sogenannten Direktverneblern, die ohne Wasser auskommen: Die Geräte können auch etwas Feuchtigkeit in die trockene Winter-Heizungsluft im Raum bringen. Ein Nachteil: Sie müssen regelmäßig gereinigt werden.

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Denn in ihrem Tank und System bleibt immer etwas Restflüssigkeit übrig, auch wenn sie nicht in Betrieb sind, darauf weisen Expertinnen und Experten hin. Das Tückische: In dem abgestandenen Wasser können sich Pilze und Keime absetzen, so der Mediziner Peter Kardos: "Das ist hygienisch und gesundheitlich bedenklich." Nach jedem Gebrauch sollte man den Diffuser deshalb leeren, mit klarem Wasser ausspülen und trocknen und einmal wöchentlich gründlich mit Essig reinigen.

Außerdem verwendet man demnach am besten abgekochtes oder destilliertes Wasser für den Diffuser, lüftet den Raum gut nach dem Gebrauch, atmet den Diffuser-Nebel nicht direkt ein und lässt das Gerät maximal zwei Stunden am Tag ätherische Öle zerstäuben.

Letztere sollte man übrigens sparsam dosieren. Und wer Asthma oder Allergien hat, holt vor der Diffuser-Nutzung am besten ärztlichen Rat ein - unabhängig davon, ob man nun einen Direktvernebler oder ein wasserbasiertes Modell verwendet.

Dufte - aber auch sauber? Damit der Aroma-Diffuser nicht zur Keimschleuder wird, sollte er einmal wöchentlich gründlich gereinigt werden. (zu dpa: «Keimschleuder? So nutzen Sie Aroma-Diffuser richtig») Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

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