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7 Tipps: So kommen Sie gut hydriert durch die Hitze

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++ ARCHIVBILD ++ Bei Hitze kommt es nicht nur darauf an, dass man trinkt
©APA, dpa, Karl-Josef Hildenbrand, GMS, Karl-J. Hildenbrand
Heiß, heißer, gut hydriert? Wenn es draußen so richtig warm wird, ist vor allem eines wichtig: genug Flüssigkeit zu sich nehmen. Wie kann man seinem Körper unter dieser Belastung etwas Gutes tun? Und was für sinnvolle Alternativen gibt es zum oft langweiligen Wasser?

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Finger weg von Eiswürfeln oder Getränken aus dem Gefrierfach. Ist man empfindlich, können die eiskalten Getränke zu Irritationen bis hin zum Durchfall führen. Leicht gekühlt dürfen die Getränke aber gern sein. Um Ihre Körpertemperatur müssen Sie sich keine Sorgen machen. Sie wird unabhängig von der Temperatur der Getränke reguliert. Laut der Universität Gießen geht es primär darum, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, die Temperatur des Getränks ist zweitrangig, sofern es nicht eiskalt ist.

Alle zwei Stunden ein Glas trinken: So oder so ähnlich könnte Ihre Hitze-Routine aussehen. Denn: Bei Hitze braucht der Körper kontinuierlich Flüssigkeit. Es bringt nicht, auf Vorrat zu trinken, denn der Körper kann das Wasser nicht speichern. Eine Erinnerung auf dem Smartphone oder eine Trinkliste zum Abhaken können dabei helfen. Der Zielwert: Bei Hitze sollte man (tagsüber) alle 1 bis 2 Stunden ein Glas Wasser (0,2 Liter) trinken, auch wenn man noch nicht durstig ist.

Trinken nervt? Immer dieses geschmacklose Wasser? Das Getränk lässt sich leicht mit ein paar Zutaten aufpeppen. Probieren Sie doch mal gewaschenes und geschnittenes Obst, Gurke, Kräuter (zum Beispiel Dill oder Minze), einen Schuss Saft oder frische Ingwerscheiben in das Wasser zu geben! Auch ungesüßte Tees sind eine gute Wahl - leicht gekühlt oder lauwarm.

Kaffee entzieht dem Körper Wasser? Diese Nachricht ist Schnee von gestern. Sie können beruhigt sein: Eine bis vier Tassen Kaffee pro Tag gelten als unbedenklich, ebenso schwarzer und grüner Tee, und sie können zur Flüssigkeitsbilanz hinzugezählt werden. Diese zu den Genussmitteln zählenden Getränke wirken allerdings ein wenig harntreibend, die ausgeschiedene Flüssigkeit muss wieder ersetzt werden.

Nicht alles, was trinkbar ist, hilft: Diät- und Sportgetränke sollten nicht zu viel getrunken werden. Sie enthalten laut Gesundheitsexperten meist Stoffe, die in größeren Mengen Nervosität oder Durchfall auslösen können.

Bei Hitze wirkt Alkohol schneller und intensiver, warnt das Informationsportal kenn-dein-limit.de. Wer es übertreibt, riskiert Kreislaufprobleme bis zur Bewusstlosigkeit. Die hohen Temperaturen entziehen dem Körper darüber hinaus Flüssigkeit - man schwitzt. Durch Alkohol gehen dem Körper außerdem noch mehr Mineralstoffe verloren. So kann es leichter zu Hitzschlägen kommen.

Wer viele wasserhaltige Lebensmittel isst, kann auch so seinem Flüssigkeitshaushalt auf die Sprünge helfen. Das geht vor allem mit Obst und Gemüse. Ideal sind etwa Gurken, Blattsalate, Tomaten, Wassermelonen und Erdbeeren.

Milch, Joghurt oder Milchmixgetränke zum Beispiel mit frischem, saisonalem Obst bieten ebenfalls eine gute Ergänzung zur Wasserzufuhr mit vielen Mineralstoffen und Vitaminen.

Versorgen Sie Ihren Körper ausreichend mit Mineralstoffen. Wer stark schwitzt, verliert auch Mineralien – vor allem Natrium. Geben Sie Ihrem Körper das durch starkes Schwitzen verlorene Natrium zurück, indem Sie gesalzene Speisen essen. Auch eine Prise Salz im Wasser kann helfen.

Oder wie wäre es denn einmal mit einem erfrischenden Ayran? Ein Teil Joghurt, ein Teil Wasser, etwas Salz (und Minze) – fertig ist Ayran, ein ideales Hitze-Getränk, das den Salzverlust ausgleicht.

KEMPTEN - DEUTSCHLAND: ++ ARCHIVBILD ++ (ARCHIVBILD VOM 24.6.2019) - FOTO: APA/APA/dpa/gms/Karl-J. Hildenbrand/Karl-Josef Hildenbrand

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