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Frag die Baupolizei: Wien berät ab 12. November gratis zu Klimaanlage, PV und Umbau

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Altbaufassade in Wien mit vielen Fenstern
Foto:©Unsplash/Ahmed Slimene

Darf die Klimaanlage an die Fassade, braucht die PV-Anlage eine Bewilligung? Ab 12. November beantwortet die Wiener Baupolizei solche Fragen direkt im Grätzl, kostenlos und ohne Termin. Die ersten drei Termine, Adressen und Bezirke im Überblick.

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Darf die Klimaanlage an die Fassade, braucht die Photovoltaikanlage am Dach eine Bewilligung, und was gilt beim Umbau in der Wohnung? Ab 12. November beantwortet die Wiener Baupolizei solche Fragen direkt im Grätzl, kostenlos und ohne Termin. Das neue Angebot heißt „Frag die Baupolizei“ und findet in den Stadtteilbüros der Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*) statt.

Expertinnen und Experten der Baupolizei, der Magistratsabteilung 37, sind dort jeden zweiten Donnerstag von 14 bis 18 Uhr anzutreffen. Angekündigt hat das Angebot Elke Hanel-Torsch (SPÖ), Stadträtin für Wohnen und Frauen, am Montag.

Die ersten Termine und Standorte

Den Anfang macht am Donnerstag, 12. November, das GB*-Stadtteilbüro in der Sechshauser Straße 23 im 15. Bezirk. Es ist für die Bezirke 6, 12, 13, 14, 15 und 23 zuständig.

Am 26. November folgt das Stadtteilbüro in der Haberlgasse 76 im 16. Bezirk für die Bezirke 7, 8, 9, 16, 17 und 18. Am 10. Dezember ist die Baupolizei im Stadtteilbüro in der Quellenstraße 149 im 10. Bezirk, zuständig für die Bezirke 3, 4, 5, 10 und 11. Die Beratung dauert jeweils von 14 bis 18 Uhr.

Mit welchen Fragen man kommen kann

Die Stadt nennt eine breite Palette an Themen, die vielen Wienerinnen und Wienern im Alltag begegnen. Dazu gehören Klimaanlagen an der Fassade, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen am Dach, Umbauten in der Wohnung und Änderungen am Einfamilienhaus. Auch wer Fragen zu Bauarbeiten auf dem Nachbargrundstück, zur Kurzzeitvermietung, zu Kleingärten oder zu Carports und Stellplätzen auf eigenem Grund hat, kann vorbeikommen.

Eine häufige Unsicherheit betrifft die Frage, ob ein Vorhaben eine Baubewilligung braucht oder ob eine Bauanzeige reicht. Die Bauordnung für Wien sieht je nach Vorhaben unterschiedliche Verfahren vor. Genau das soll bei der Beratung geklärt werden, bevor ein Antrag eingereicht wird.

Warum die Stadt die Baupolizei ins Grätzl schickt

Laut Stadträtin Hanel-Torsch sollen Fragen geklärt werden, bevor Anträge gestellt werden. Das soll Verzögerungen und Frust auf beiden Seiten vermeiden. Ilja Messner, Leiter der Baupolizei, will die Behörde dorthin bringen, wo die Menschen leben. Projektleiterin Katharina Winzer sieht in dem Angebot einen Weg, die Baupolizei sichtbarer und leichter erreichbar zu machen.

Bisher sind persönliche Projektbesprechungen und Planeinsichten bei der Baupolizei nur nach Terminvereinbarung möglich, alternativ auch als Webkonferenz. Anträge können digital eingereicht werden. Wie groß das Arbeitsvolumen der Behörde ist, zeigt ihr Leistungsbericht: Darin weist die MA 37 15.869 erteilte Baubewilligungen und 7.509 bearbeitete Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern aus.

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