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Bereits im ersten Halbjahr 2026 sei am Airport in Schwechat ein Rückgang der Fluggastzahlen um 3,2 Prozent auf 14,3 Millionen Personen verzeichnet worden, betonten die beiden Parteien. Für das Gesamtjahr würden um 2 Millionen weniger Reisende erwartet. Ein wesentlicher Faktor seien hier die hohen Standortkosten, ist man überzeugt.
Die Flugabgabe betrage zwölf Euro pro Ticket, bei Kurzstrecken bis 350 Kilometer sogar 30 Euro. In Bratislava seien die Kosten um rund ein Drittel günstiger, wird hervorgehoben. Gerade in wirtschaftlich und finanziell herausfordernden Zeiten gelte es, solchen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten, heißt es.
NEOS-Klubobfrau Selma Arapovic zeigte sich überzeugt, dass mit der Abschaffung der Abgabe der Standort Wien gestärkt würde. "Wenn Flüge lediglich nach Bratislava verlagert werden, wird dadurch nicht weniger geflogen und kaum CO2 eingespart." Auch der Wiener SPÖ-Klubobmann Josef Taucher verwies darauf, dass etwa Tourismus und Kongresswirtschaft starke Verbindungen bräuchten.
