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Am Dienstag gehen die Verhandlungen für den Kollektivvertrag (KV) 2026 der Tourismusbranche in die zweite Runde. Vor dem ersten Treffen am 12. März waren sich die Sozialpartner bereits wegen verbaler Unfreundlichkeiten in den Haaren gelegen. Beim Erstgespräch vor knapp einem Monat forderte die Gewerkschaft vida nach Eigenangaben eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 3,8 Prozent, zusätzlich zwölf garantierte freie Sonntage und bezahlte Mittagspausen.
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Die Arbeitgeber hätten aber nur ein Plus von 2,3 Prozent angeboten, kritisierte die vida. Dies sei zu wenig, die den Verhandlungen zugrunde liegende Jahresinflation liege schließlich bei 3,6 Prozent, so vida-Verhandlungsleiterin Eva Eberhart. Von den Arbeitgebern hieß es, die vida-Forderungen seien "in der aktuellen wirtschaftlichen Situation der Branche nicht umsetzbar". "Was wirtschaftlich nicht machbar ist, kann auch nicht vereinbart werden", betonten die Chefverhandler der gastgewerblichen Fachverbände in der Wirtschaftskammer, Georg Imlauer und Alois Rainer, nach der ersten KV-Runde im März.





