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Symbol für Hilfe: Sonnenblumen kommen in Eurostar-Züge

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Das Sonnenblumen-Symbol macht nicht sichtbare Behinderungen sichtbar
©Illias Teirlinck, Eurostar, APA, dpa, gms
Die Bahngesellschaft Eurostar will Menschen mit Angststörung, Multipler Sklerose, Autismus und anderen nicht sichtbaren Einschränkungen das Reisen in ihren Zügen angenehmer machen. Man sei dem "Hidden Disabilities Sunflower"-Programm beigetreten, teilte Eurostar mit.

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Die Idee: Mit einem Bändchen oder Anstecker mit Sonnenblumensymbol macht man diskret darauf aufmerksam, dass man am Bahnhof oder im Zug gegebenenfalls mehr Zeit, Geduld oder Unterstützung braucht. Das ist freiwillig für Betroffene.

Laut Eurostar wurden die Mitarbeitenden geschult, um mit Fahrgästen, die das Symbol tragen, angemessen umzugehen und ein besseres Verständnis für verschiedene nicht sichtbare Behinderungen zu entwickeln.

Anstecker oder Bändchen mit Sonnenblumen können Fahrgäste an den Eurostarbüros in den Bahnhöfen London St. Pancras, Paris Gare du Nord, Lille Europe, Brüssel Midi und Zuid, Rotterdam Centraal und Amsterdam Centraal bekommen.

Eurostar betreibt Personenzüge zwischen dem europäischen Festland und England durch den Eurotunnel unter dem Ärmelkanal.

Das Sunflower-Programm ist unter anderem im Luftverkehrsbereich weit verbreitet: Weltweit sind es mehr als 320 Flughäfen in 70 Ländern, die dabei sind. In Deutschland zählen unter anderem die Airports in München, Frankfurt und Berlin dazu, auch die Lufthansa ist Mitglied. Es ist aber nicht aufs Reisen beschränkt - zu den Mitgliedern zählen etwa auch Banken und Behörden.

---: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Eurostar/Illias Teirlinck/Illias Teirlinck

Foto: Illias Teirlinck/Eurostar/dpa-tmn..ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit dem genannten Text und nur bei vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

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