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Spanien: Rekordjahr mit 97 Millionen ausländischen Besuchern

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Neuer Tourismus-Rekord in Spanien
©AFP, APA, ANDER GILLENEA
Spanien hat im vergangenen Jahr so viele ausländische Besucher angelockt wie noch nie. Insgesamt seien 97 Millionen Gäste ins Land gekommen und damit 3,5 Prozent mehr als 2024, erklärte Tourismusminister Jordi Hereu am Donnerstag in Madrid. Die Ausgaben der Gäste aus dem Ausland wuchsen demnach sogar um 6,8 Prozent auf 135 Mrd. Euro. Spanien ist nach Frankreich das weltweit meistbesuchte Land. Die meisten Touristen kamen aus Großbritannien, Deutschland und Frankreich.

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Für die ersten vier Monate des laufenden Jahres 2026 rechnet der Minister mit einem weiteren Anstieg der Besucherzahlen. Diese sollen um 3,7 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 26 Millionen zulegen. Die Ausgaben sollen in diesem Zeitraum um 2,6 Prozent steigen.

Der Tourismus ist ein wichtiger Treiber der guten Konjunktur in Spanien. Dort dürfte das Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr nach Prognose der Industriestaaten-Organisation OECD um 2,9 Prozent gewachsen sein. Zum Vergleich: Deutschland schaffte lediglich ein Plus von 0,2 Prozent. Der Tourismus trägt in Spanien mehr als zehn Prozent zur Wirtschaftsleistung bei.

Spanien hat sich zu einem Lichtblick für die mit hohen US-Zöllen und schrumpfendem China-Geschäft kämpfenden deutschen Exporteure gemausert: Das südeuropäische Land dürfte nach Prognose der bundeseigenen Wirtschaftsfördergesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI) im vergangenen Jahr unter die Top 10 der wichtigsten Kunden aufgerückt sein - zum ersten Mal seit 2009. Demnach werden die Ausfuhren nach Spanien 2025 um 8,5 Prozent auf 58,8 Mrd. Euro wachsen. Das reicht für Platz zehn. In keinem anderen Land aus der Gruppe der zehn wichtigsten Abnehmerländer wächst das Geschäft stärker.

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