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Rom bleibt meist besuchte Stadt Italiens

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Noch immer lockt der Trevi Brunnen
©APA/APA/AFP/FILIPPO MONTEFORTE
Rom bleibt die meistbesuchte Stadt Italiens. Wie das Statistikamt Istat mitteilte, verzeichnete die italienische Hauptstadt mehr als 42,7 Millionen Übernachtungen. Auf Platz zwei der meistbesuchten Städte folgt Mailand mit rund 14,1 Millionen Übernachtungen. Damit überholte die norditalienische Metropole erstmals Venedig, das im Jahr 2024 etwa 13,3 Millionen Übernachtungen verzeichnete.

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Florenz liegt mit rund 9,2 Millionen Übernachtungen auf Rang vier der meistbesuchten Gemeinden Italiens. Unter den zehn Gemeinden mit den meisten Übernachtungen befinden sich zudem gleich vier Orte aus der venezianischen Lagunenregion: Cavallino-Treporti, San Michele al Tagliamento, Jesolo und Caorle. Das unterstreicht die anhaltend hohe touristische Attraktivität der Lagune von Venedig. Im Süden bleibt Neapel die wichtigste Destination. Die Stadt belegt mit etwa 3,9 Millionen Übernachtungen Rang zwölf der landesweiten Statistik.

Insgesamt konzentrieren sich in den 50 meistbesuchten italienischen Gemeinden - die überwiegend im Norden liegen - rund 197,4 Millionen Übernachtungen, also 42,3 Prozent des nationalen Gesamtwerts. Diese Destinationen ziehen zudem mehr als die Hälfte der ausländischen Touristen (50,8 Prozent) an.

Die großen Städte erreichen zusammen 100,5 Millionen Übernachtungen, was 21,6 Prozent des Gesamtaufkommens entspricht. Sie ziehen zudem 28,7 Prozent der internationalen Gäste an, wobei der Anteil ausländischer Besucher dort über 70 Prozent beträgt. Berg- und Seeregionen weisen zwar ebenfalls einen hohen Anteil internationaler Gäste auf - bei Seetourismus sogar 82,2 Prozent -, bleiben jedoch bei den absoluten Übernachtungszahlen hinter Küsten- und Städtedestinationen zurück.

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