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Seilbahnen über erfolgreiche Wintersaison 2025/26 erfreut

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©Unsplash, Kipras Streimikis

Mit rund 54 Millionen Erstantritten liegt die Branche über dem Vorjahr und erreicht teils wieder Vorkrisenniveau. Ein früher Saisonstart dank technischer Beschneiung erwies sich dabei als entscheidender Faktor.

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Österreichs Seilbahnen freuen sich über eine erfolgreiche Wintersaison 2025/26. Die Unternehmen der heimischen Skigebiete verzeichneten eine Saison, "die zumindest an die letzten Saisonen vor Corona anschließt, diese wahrscheinlich aber sogar übertrifft", hieß es am Donnerstag in einer Aussendung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Das sei auch an einem früheren Start dank technischer Beschneiung gelegen, der insgesamt 1,2 Milliarden Euro an Wertschöpfung sichere.

Laut aktueller Hochrechnung wurden in der vergangenen Wintersaison rund 54 Millionen Erstantritte registriert. Bei einem Erstantritt wird die erste Nutzung einer Liftanlage durch einen Gast pro Tag gemessen. "Wir liegen damit ca. vier Prozent über dem Wert des letztjährigen Winters", bilanzierte Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnen in der WKÖ. Bis Ende Jänner lag die Branche um fast sechs Prozent über dem Vorjahr und erreichte das Rekordniveau des Winters 2019/20. Im Februar wurde ein Plus von mehr als zwei Prozent verzeichnet. Im März gab es hingegen ein Minus von 6,6 Prozent.

Manova: Rund 8,7 Mio. Nächtigungen durch früheren Saisonstart

Laut Analyse des Marktforschungsinstituts Manova wurden allein in den beiden Monaten November und Dezember rund 12,2 Millionen Nächtigungen registriert. Rund 71 Prozent der Gäste reisten in dieser Phase wegen des alpinen Wintersports an. Dabei zähle Schneesicherheit zu den wichtigsten Entscheidungskriterien für ein Skigebiet, hieß es. Es hätten also ohne den früheren Saisonstart durch die technische Beschneiung im November rund 8,7 Mio. Nächtigungen und 10,4 Mio. Skitage gefehlt.

Die Branche feiert heuer ihr 100-jähriges Bestehen. "Was 1926 als technisches Pionierprojekt begann, hat zu einem zentralen Motor für Wertschöpfung, Beschäftigung und regionale Entwicklung in Österreich geführt", so Fachverbands-Geschäftsführer Erik Wolf. Insgesamt hängen laut Aussendung 128.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt an den Seilbahnen. Gefeiert wird das Jubiläum mit einer eigenen Homepage, einer Social-Media-Kampagne und einem "einzigartigen" Gewinnspiel.

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