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Ryanair-Manager Andreas Gruber kritisierte, die Regierung prüfe die Abgabe nur, statt sie wie andere europäische Länder zu streichen. Die Airline ist dafür bekannt, öffentliche Auseinandersetzungen mit Regierungen und Flughäfen zu suchen, um die Kosten an ihren Standorten zu drücken.
In Österreich drängt Europas größter Billigflieger seit Längerem auf niedrigere Standortkosten und hat die Luftverkehrssteuer in der Vergangenheit wiederholt öffentlich kritisiert. Im vergangenen Herbst hatte Ryanair als Druckmittel sein Angebot am Flughafen Wien reduziert. Auch andere Fluggesellschaften hatten zuletzt auf die hohen Kosten am Standort Wien verwiesen. So gab die ungarische Billigfluglinie Wizz Air ihre Basis am Flughafen Wien im März nach eigenen Angaben wegen gestiegener Gebühren und Kosten auf.






