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Nächtigungsrekord im Wintertourismus 2025/26 im Land Salzburg

Aktualisiert
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Schallmauer von 16 Mio. Nächtigungen durchbrochen
©Jürgen Feichter, APA
Die touristische Wintersaison 2025/26 ist im Land Salzburg mit einem Rekordergebnis zu Ende gegangen. Mehr als 16 Mio. Nächtigungen von November bis April bedeuten Platz eins im Ranking, informierte die Landeskorrespondenz am Montag. Trotz internationaler Krisen sei diese Schallmauer durchbrochen worden.

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Exakt 16.052.694 Übernachtungen wurden von der Landesstatistik zwischen 1. November 2025 und 30. April 2026 gezählt. Im Vergleich zur Wintersaison 2024/25 bedeute das ein Plus von 3,1 Prozent. Der stärkste Monat der abgelaufenen Wintersaison war mit rund 4,5 Millionen Nächtigungen der Februar und hier vor allem die drei Wochen der Semesterferien.

"Der Tourismus in Salzburg bleibt ein zentraler Wirtschaftsmotor und ein wichtiges Konjunkturstandbein", erklärte Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll (ÖVP). "Die vielen familiär geführten Betriebe tragen durch ihre Investitionen und ihr Engagement maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg des Landes bei und sichern gleichzeitig Arbeitsplätze in den Regionen." Das Bundesland Salzburg überzeuge die Gäste mit einer großen Angebotsvielfalt und ehrlicher Gastfreundschaft. Mit dem Guest Mobility Ticket sei ein Meilenstein für nachhaltigen Tourismus in Salzburg gesetzt worden. Dieses Alleinstellungsmerkmal im europäischen Markt werde von den Gästen sehr gut angenommen, wie die Zahlen beweisen würden, sagte Schnöll.

Perfekte Pisten, engagierte Hoteliers und Vermieter sowie ein abwechslungsreiches Veranstaltungs- und Kulinarik-Angebot sind laut Landeskorrespondenz wesentliche Zutaten für die erfolgreiche Wintersaison. Besonders erfreulich sei die starke Nachfrage in den Hauptwintermonaten, erklärte Leo Bauernberger, Chef der Tourismusgesellschaft des Landes. Das doch deutliche Minus im April sei differenziert zu betrachten. Einerseits sei der Osterreiseverkehr heuer aufgrund des frühen Ostertermins teilweise bereits in den März gefallen, andererseits seien die geopolitischen Unsicherheiten seit Anfang März im Tourismus deutlich spürbar. Die dadurch bedingten internationalen Flugausfälle führten auch in Salzburg zu einem Rückgang bei den Gästen, die per Flugzeug anreisten.

In der abgelaufenen Wintersaison 2025/26 haben bis auf den Lungau, hier betrug das Minus lediglich 0,8 Prozent, alle Bezirke eine prozentuale Steigerung im Vergleich zur Wintersaison 2024/25 verzeichnet, wie Christine Nagl von der Landesstatistik analysierte. In der Stadt Salzburg gab es ein Plus von 6,5 Prozent, im Flachgau von 5,2 Prozent, im Tennengau von 3,6 Prozent, im Pongau von 3,2 Prozent und im Pinzgau von 2,6 Prozent. Das größte prozentuale Plus habe die Region Tennengauer Salzachtal mit 7,4 Prozent verzeichnet.

Der Pinzgau landete mit 6.826.443 Nächtigungen im Winter 2025/26 auf Platz eins, gefolgt vom Pongau mit 5.742.898 und der Stadt Salzburg mit 1.325.788. Dahinter reihen sich der Lungau mit 1.059.677, der Flachgau mit 631.480 und der Tennengau mit 466.408.

Die wichtigste Gästegruppe für den heimischen Tourismus waren in der abgelaufenen Wintersaison Deutsche. 36,3 Prozent - also mehr als jeder dritte Gast - kamen aus dem Nachbarland. Platz zwei im Länderranking geht an Österreich mit 21,3 Prozent, Platz drei an die Niederlande mit 13,1 Prozent.

KITZSTEINHORN, 3.000 M: FOTO: APA/Jürgen Feichter

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