ABO

KV-Verhandlungen im Tourismus ohne Einigung beendet

Aktualisiert
Lesezeit
1 min
Kein Kompromiss bei Streit ums Geld
©APA, Themenbild, Barbara Gindl
Das Ringen um einen neuen Kollektivvertrag für die zwischen 200.000 und 240.000 Beschäftigten in Gastronomie und Hotellerie ist vorerst gescheitert. Wie die Wirtschaftskammer (WKÖ) am Freitagnachmittag mitteilte, wurden die Verhandlungen mit der Gewerkschaft vida ohne Einigung beendet. Die Arbeitnehmervertreter hätten das jüngste und nochmals nachgebesserte Angebot der Arbeitgeberseite abgelehnt.

von

Die WKÖ warf der Gewerkschaft in einer Aussendung vor, starr an unrealisierbaren Forderungen festzuhalten. Die Arbeitgeber hätten sich in den vergangenen Wochen schrittweise bewegt und auch Anliegen der vida in ihren Angeboten berücksichtigt. Da nun aber auch das letzte Kompromissangebot abgelehnt worden sei, habe man die Gespräche beendet.

Zuletzt hatten die Arbeitgebervertreter bei den teils hitzig geführten Verhandlungen eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 3 Prozent geboten. Die Gewerkschaft forderte hingegen ein Plus von mindestens 3,6 Prozent zur Abgeltung der Inflation sowie zwölf garantierte freie Sonntage im Jahr und eine bezahlte Mittagspause. Derzeit liegt der KV-Mindestlohn für Hilfskräfte in der Branche in allen Bundesländern bei 2.026 Euro brutto.

Über die Autoren

Logo
Monatsabo ab € 21,75
Ähnliche Artikel
2048ALMAITVEUNZZNSWI314112341311241241412414124141241TIER