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Die Branche rechnet mit einem Umsatz von 14,8 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 9,1 Prozent entspricht, wie aus der Erhebung hervorgeht. Besonders ins Gewicht falle der Anteil ausländischer Gäste, während der italienische Markt stabil bleibe: Aus dem Ausland werden 14,4 Millionen Touristinnen und Touristen (plus 21,1 Prozent) mit 52 Millionen Übernachtungen (plus 28,8 Prozent) erwartet.
"Die Dynamik bei der Wahl des Winterurlaubs bestätigt die starke Attraktivität Italiens für Touristen aus dem Ausland", so die Studienautoren von Demoskopika. Die internationale Nachfrage wachse deutlich und treibe den gesamten Sektor an. "Italien wird von Ausländern weiterhin wegen der Qualität der Dienstleistungen und der zunehmenden Vielfalt des touristischen Angebots gewählt", hieß es.
Auf der anderen Seite zeige der italienische Herkunftsmarkt Anzeichen einer Verlangsamung, wahrscheinlich bedingt durch ein vorsichtigeres Konsumverhalten der Italienerinnen und Italiener im Tourismussektor. "Viele Familien entscheiden sich zum Beispiel für kürzere Aufenthalte, Last-Minute-Buchungen oder alternative Formen, die nicht immer in den offiziellen Statistiken erfasst werden", so die Studie.
Vor diesem Hintergrund zeichne sich ein Szenario mit zwei Geschwindigkeiten ab, so die Marktbeobachter weiter: "Einerseits bleibt Italien ein bevorzugtes Ziel für ausländische Touristen, andererseits benötigt die heimische Nachfrage stärkere Anreize", hieß es.






