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Deutschland ist demnach der wichtigste ausländische Markt, insbesondere im Nordosten Italiens. Österreich liegt auf Platz drei der ausländischen Herkunftsländer und stellt 5,3 Prozent der internationalen Gäste in Campinganlagen und anderen Freiluftunterkünften. Österreichische Urlauber machen im Schnitt 7 Prozent der ausländischen Gäste an den Badeortschaften in Norditalien aus. An den Seen sind es 4 Prozent, in den Bergen 1,3 Prozent.
"Die Gäste aus Deutschland und Österreich sind für uns nicht nur eine wichtige Besuchergruppe, sondern eine Gemeinschaft treuer Reisender, die seit Generationen unsere Küsten, Kunststädte und den Gardasee für ihren Urlaub auswählt", sagte Faita-Federcamping-Präsident Alberto Granzotto. Gäste aus dem deutschsprachigen Raum legten traditionell großen Wert auf Servicequalität, Umweltschutz, Sicherheit und moderne Infrastruktur.
Die Stellplätze für Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte sind laut dem Verband die beliebteste Unterkunftsform. Bungalows sind weniger gefragt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer österreichischer Gäste liegt bei acht Nächten am Meer, sieben Nächten an einem See und rund sechs Nächten auf Campingplätzen und in Feriendörfern in den Bergen.
Die beliebtesten Reiseziele der österreichischen Urlauber waren in diesem Sommer die Küste Friaul-Julisch Venetiens zwischen Lignano, Grado und Monfalcone, gefolgt von Cavallino-Treporti bei Venedig und dem Ufer des Gardasees mit Orten wie Peschiera, Lazise und Bardolino. Die Aufenthaltsdauer fällt unterschiedlich aus: In Friaul-Julisch Venetien bleiben die Gäste durchschnittlich sieben Nächte, am Gardasee rund sechseinhalb Nächte. In Cavallino-Treporti sind es dagegen fast zehn Nächte.
