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Innsbrucker Innenstadtplätze werden zu Eislauf-Erlebniswelt

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Eisvergnügen in Innsbruck mit 2.300 Quadratmetern Gesamteisfläche
©SOEREN STACHE, APA, dpa, GMS
Zwei zentrale Plätze Innsbrucks - Landhausplatz und Boznerplatz - werden von 12. November bis 21. Februar 2027 erstmalig mit "Ice Magic Innsbruck" zu einer Art Eislauf-Erlebniswelt mit insgesamt 2.300 Quadratmetern Eisfläche. Für das Projekt, das zumindest für die nächsten fünf Jahre fix geplant ist, nimmt ein Unternehmen aus dem Tiroler Bezirk Reutte rund 1,38 Millionen für "Erstinvestitionen" in die Hand, hieß es am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

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In den kommenden Jahren sollen außerdem schätzungsweise weitere 2,3 Millionen dazukommen, sagte der Geschäftsführer des veranstaltenden Unternehmens AWEO Austria, Andreas Witting. "Die Stadt Innsbruck finanziert von den 1,38 Millionen rund 150.000 Euro, der Tourismus und das Land weitere 225.000 Euro", nannte er weitere Zahlen. Der restliche Betrag solle sich aus "Refinanzierung", also aus Eintritten, rechnen, führte Witting aus. Ebenjene seien mit zwölf Euro für Erwachsene und sechs Euro für Kinder angesetzt.

Geboten werden soll diesen zahlenden Gästen bald mit einer Eisfläche von 2.000 Quadratmetern am Landhausplatz und 300 Quadratmetern am Boznerplatz "ein über den ganzen Winter erstrecktes Gesamtkonzept", das ein "Erlebnis in der Innenstadt für Groß und Klein" etabliere, hielt Witting fest. Inspiration für dieses Konzept habe er sich dabei "in der ganzen Welt geholt". Dass das Konzept jetzt aber eben in Innsbruck seine Umsetzung finde, sei einfach zu erklären: "Innsbruck liegt mir ganz besonders am Herzen." Die beiden Eislaufplätze am Landhausplatz und Boznerplatz, die sich in unmittelbarer Nähe befinden, werden übrigens diesen Winter nicht miteinander verbunden sein. Was die Jahre darauf betrifft, sei eine solche Verbindung allerdings "wünschenswert", sagte Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber (JA - Jetzt Innsbruck) auf Nachfrage.

Zu erwarten seien aber bereits heuer nicht zuletzt - neben dem Eislaufen auf den beiden Plätzen - "Gastro, Musik, Events und ein Lichterlebnis", sagte Dominik Hoflach, Marketingleiter von Ice Magic Innsbruck. "Das Angebot soll niederschwellig sein und sich sowohl an Einheimische als auch an Touristen richten", hielt der Marketingleiter außerdem fest. Besonders geachtet habe man zudem auch darauf, dass die umliegenden Anrainer nicht in ihrer Ruhe beeinträchtigt werden: "Um 21.00 Uhr ist jeweils Schluss und die Lautstärke wird insgesamt angepasst sein."

Einen Mehrwert für Einheimische und Touristen versprachen sich indes auch Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) und Tourismuslandesrat Mario Gerber (ÖVP). "Mit Ice Magic wird ein Ort der Begegnung für alle entstehen", erklärte Mattle bei dem Pressegespräch. Gerber wiederum versprach sich "ein tolles Spektakel für die Bevölkerung" und zugleich "einen touristischen Meilenstein für Tirol."

Dem schlossen sich auch Peter Paul Mölk, Obmann von Innsbruck Tourismus, Bürgermeister Anzengruber und die Geschäftsführerin des Innsbruck Marketings, Heike Kiesling, an. "Mit dem Projekt gelingt etwas ganz Großartiges sowohl für Touristen als auch Einheimische", war sich Anzengruber sicher, während Mölk herausstrich, dass "Ice Magic Innsbruck" sich hervorragend in den sich von November bis erstreckenden "Bergwinter" einfüge, der letztlich "die DNA von Innsbruck verkörpert." Kiesling wiederum betonte, dass das Projekt nicht zuletzt "lokale Gastronomie einbinde" und vor allem "Sport in den urbanen öffentlichen Raum bringt."

BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Soeren Stache/Soeren Stache

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