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Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg diesmal bis Ende September um 0,6 Prozent auf 323,4 Millionen. Bei ausländischen Gästen sank sie dagegen um 2,9 Prozent auf 64,3 Millionen.
Zuletzt zeigte der Trend nach oben. Allein im September wurden in Deutschland 48,6 Millionen Übernachtungen gezählt. Das waren 1,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland nahm um 1,4 Prozent auf 40,8 Millionen zu, die von Besuchern aus dem Ausland sank gleichzeitig um 1,2 Prozent auf 7,8 Millionen.
Dieser negative Trend liegt auch daran, dass seit Jahresbeginn weniger Touristen aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland kommen, dem wichtigsten Überseemarkt für den deutschen Einreisetourismus. Von Jänner bis August wurden hierzulande 1,96 Millionen Ankünfte von Gästen aus den USA verzeichnet. Das war ein Rückgang von 3,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum.
Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) führt das auf ökonomische Gründe wie das gesunkene Verbrauchervertrauen in den USA zurück. "Hinzu kommt, dass die Wechselkursentwicklung Reisen für Amerikaner nach Europa verteuert", sagte die Vorsitzende des DZT-Vorstandes, Petra Hedorfer, der Nachrichtenagentur Reuters. "Experten aus der Luftfahrtbranche sehen darüber hinaus die hohen Flugsicherungsgebühren in Deutschland als weiteren möglichen Faktor für den Rückgang der amerikanischen Übernachtungen." Für die kommenden Monate zeichne sich aber ein leicht positiver Trend bei den Flugbuchungen.





