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Besonders bei Fernreisen bewege man sich noch deutlich unter dem Umsatzniveau vor Jahresfrist, hieß es. Deutlich positiver falle die vorläufige Bilanz für den Sommer 2027 aus: Hier liege der Umsatz durch Frühbuchungen - etwa im Wachstumsmarkt der Kreuzfahrten - aktuell um 8 Prozent über dem Vorjahreswert.
Im abgelaufenen Reisesommer 2026 verzeichnete die Branche von Mai bis Oktober ein vorläufiges Umsatzplus von 4 Prozent und einen Zuwachs von 2 Prozent bei der Zahl der Reisenden. Ausschlaggebend dafür sei insbesondere ein starkes Last-Minute-Geschäft gewesen.
"Die Menschen wollen reisen, der Urlaub steht in der Konsumpriorität auch weiter ganz weit oben", sagte DRV-Präsident Albin Loidl auf dem Hauptstadtkongress der Branche. "Gleichzeitig sehen wir, dass die Kundinnen und Kunden genauer abwägen und teilweise später buchen." Ein starkes Frühbuchergeschäft zu Jahresbeginn sei mit dem Beginn des Nahost-Konflikts im März abgeebbt.
Mit Blick auf die Zukunft zeigte sich der DRV-Präsident verhalten optimistisch. "Der aktuelle Buchungsstand mit den Frühbuchungen für den Sommer 2027 stimmt grundsätzlich zuversichtlich", erklärte Loidl. Allerdings stehe man noch ganz am Anfang der Buchungssaison.
"Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich Konsumstimmung, Preise und geopolitische Entwicklungen auf die Urlaubsentscheidungen auswirken." Die vorgelegten Zahlen basieren auf Auswertungen von Travel Data + Analytics (TDA) auf Grundlage der Buchungsdaten von Reisebüros und Online-Reiseportalen.
BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/Birgit Walcher
