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Air Asia will offenbar 100 kleine Airbus-Jets kaufen

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Air Asia setzt auf Airbus
©CHANAKARN LAOSARAKHAM, AFP, APA
Dem weltgrößten Flugzeugbauer Airbus winkt Insidern zufolge ein Großauftrag für sein kleinstes Passagierjet-Modell A220. Die malaysische Fluggesellschaft Air Asia stehe vor dem Abschluss eines Auftrags über etwa 100 Maschinen der Reihe, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Kaufoptionen könnten das Volumen des Deals auf 150 Jets vergrößern. Damit wäre es die bisher größte A220-Bestellung.

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Den zitierten Kreisen zufolge stehen die Eckpunkte des Vertrags bereits fest. Eine Bekanntgabe werde möglicherweise noch in dieser Woche erfolgen. Air Asia ist schon lange Großkundin bei Airbus und betreibt eine Flotte von etwa 250 Jets, die alle von dem europäischen Hersteller stammen. Die beiden Unternehmen wollten sich auf Nachfrage von Bloomberg nicht zu der Sache äußern.

Airbus rechnet unterdessen auf dem schnell wachsenden indischen Luftfahrtmarkt mit einem massiven Ausbau der Kapazitäten. Die Flotten der indischen Fluggesellschaften dürften sich in den kommenden zehn Jahren auf 2.250 Jets verdreifachen, teilte der weltgrößte Flugzeugbauer mit. Als Treiber sieht der europäische Konzern das robuste Wirtschaftswachstum, die wachsende Mittelschicht und die steigende Zahl von Erstfliegern.

Indien ist nach den USA und China der drittgrößte Inlandsmarkt der Welt, dominiert von den Airlines IndiGo und Air India. Indische Fluggesellschaften gaben in den vergangenen Jahren einige der größten Bestellungen der Geschichte auf, um ihre Flotten zu vergrößern und alte Jets mit hohem Treibstoffverbrauch zu ersetzen. Zudem boomte die Nachfrage nach Flugreisen nach der Corona-Pandemie.

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