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U-Bahn: Pläne für U7 durchgesickert

Geheimes Projekt: Nach dem Bau der U5 will Wien das U-Bahnnetz weiter ausbauen

Wien erhält eine U7. © Bild: Wr. Linien/Helmer/NEWS.AT

Erst vor kurzem hat Wiens Stadträtin Renate Brauner den Bau der U-Bahn-Linie U5 angekündigt, doch damit soll der Ausbau des U-Bahn-Netzes nicht abgeschlossen sein. Wie NEWS.AT exklusiv erfahren hat, gibt es bereits erste Ideen und Pläne für eine U7. Und die würde nicht irgendwo verkehren, sondern soll gezielt die Anbindung an die künftige Fußgängerzone in der Mariahilfer Straße forcieren, heißt es in den Unterlagen.

Während die neue U5 zunächst vom Alten AKH zum Karlsplatz verlaufen wird, soll die Strecke der U7 vorwiegend im 6. und 7. Bezirk liegen. Im Fall der U5 werden die bereits vorhandenen Gleise der Linie U2 benutzt, das will man bei der U7 völlig anders lösen.

Hochbahn statt Tunnelstrecke

Den vorläufigen Plänen können erste Details zur Streckenführung der U7 entnommen werden. Danach wird die geplante Linie voraussichtlich vom Westbahnhof bis zum Museumsquartier, praktisch parallel zur derzeitigen U3, verlaufen - mit einem entscheidenden Unterschied: Die U-Bahn soll überirdisch verkehren, ganz nach dem Vorbild von Chicago, London und der Wuppertaler Schwebebahn.

U7 als Tourismus-Magnet

Dabei hat man vor allem das Budget im Auge behalten. Denn laut Experten liegen die Hochbahn-Baukosten deutlich unter denen einer Tunnelstrecke. Und die neue Hochbahn wird die Fußgängerzone nicht nur für Wiener, sondern vor allem für Touristen attraktiver machen. Die neue U-Bahn-Linie soll zur Sightseeing-Attraktion avancieren. Zusätzlich hätte das Ganze auch einen positiven Nebeneffekt für die "Mahü"-Shopper: Sie müssen dann nicht mehr in der prallen Sonne auf der Einkaufsstraße spazieren gehen, sondern können im Schatten der Hochbahn flanieren.

Wien erhält eine U7.
© NEWS.AT Der Verlauf der neuen U7.

Geachtet wurde auch auf die Wahl der Farbe. Aus den geheimen Dokumenten geht hervor: Die neue Linie erstrahlt im satten Goldgelb. Doch einen kleinen Haken hat das Ganze. Neben Touristen soll die neue Hochbahn nur von Bewohnern der Bezirke Wien-Neubau und Wien-Mariahilf befahren werden dürfen, quasi als Entschädigung für die ungewollte Fußgängerzone. Wer also zusteigen will, muss seinen Meldezettel bereithalten. Geplant ist weiters ein eigenes Hipster-Abteil. Dort werden hauptsächlich vegane Spezialitäten und Berliner Strickmode bei live DJ-Beschallung angeboten.

Derzeit konzentriert sich das Budget noch auf den Bau der U5, weshalb erst 2020 der Start für die U7 fallen soll. Ausgehend von der derzeitigen Finanzlage dürfte die U7 spätestens 2070 fertig sein. Damit ist sichergestellt, dass sich bereits unsere Enkel- und Urenkelkinder an der spektakulären Hochbahn erfreuen können.

April, April!!!!

Kommentare

Ja klar.... wenn es sich um keinen Aprilscherz handelt, ist das der schlechteste Witz den diese Witzregierung ja machen hat können....

Markus Musil

schöner Aprilscherz

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