Prinzessin Diana:
Albtraum in den Flitterwochen

Es schien wie eine Märchenhochzeit, als Prinz Charles und Prinzessin Diana einander vor 750 Millionen Zuschauern auf der ganzen Welt 1981 das Ja-Wort gaben. Dass der Albtraum kurze Zeit später in den Flitterwochen vorprogrammiert war, zeigt ein Blick hinter die Kulissen.

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Albtraum in den Flitterwochen © Bild: imago/Photoshot/John Shelley Collection

Die Ehe von Prinz Charles und Lady Diana stand von Anfang an unter keinem guten Stern. War man nach außen hin bemüht, ein Traumpaar abzugeben, standen die beiden rasch vor den Trümmern einer Beziehung.

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Sogar die Hochzeit selbst beschrieb Diana im Nachhinein überraschend als "schlimmsten Tag in ihrem Leben". Was in den Flitterwochen darauf folgte, dürfte die Laune der frischgebackenen Prinzessin nicht aufgeheitert haben. Eher im Gegenteil.

Kaum Privatsphäre, wenig Gemeinsamkeiten

Dabei schien das Programm der mehrwöchigen Flitterwochen auf den ersten Blick durchaus attraktiv und begann mit einer 14-tägigen Kreuzfahrt im Mittelmeer.

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Die Tage auf einer royalen Jacht waren aus mehreren Gründen aber alles andere als romantisch. Zum einen lag das daran, dass Charles und Diana denkbar wenig Privatsphäre hatten. Eine komplette Besatzung von mehreren hundert Mann ließ wenig bis gar keinen Spielraum lockere Auszeiten oder gar Intimitäten.

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Die Autorin Penny Junor enthüllte in ihrem Buch "The Untold Story", dass Prinz Charles zudem von gemeinsamen Aktivitäten ausging, mit denen Lady Diana nur wenig anfangen konnte. So soll er allen Ernstes "Aquarellfarben und Leinwände sowie Bücher von Laurens van der Post" in der Hoffnung mitgenommen haben, dass sich die beiden abends damit beschäftigen würden. Arme Diana.

Wenig verwunderlich also, dass Prinzessin Dianas Hauptbeschäftigung neben dem Nachkommen ihrer Pflichten das Nachholen von Schlaf gewesen sei. Die Flitterwochen seien ihrer Ansicht nach die "beste Gelegenheit" dafür gewesen, wie man später in ihren eigenen Aufzeichnungen nachlesen kann.

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Die abschließende "Krönung" der Flitterwochen warl dann ein Aufenthalt in Balmoral Castle, der schottischen Sommerresidenz von Königin Elizabeth II., wo Diana einen Zusammenbruch erlitt, weil sie so unglücklich gewesen sein soll.

Im Schatten einer alten Liebe

Als ob all das nicht schon schlimm genug gewesen wäre, wurde Diana auch noch daran erinnert, dass sie sich Prinz Charles offenbar mit einer dritten Person teilen musste. Camilla Parker Bowles machte in den Flitterwochen zwei Mal unangenehm auf sich aufmerksam: Einmal fiel Prinz Charles ein Foto von ihr aus seiner Tasche und ein weiteres Mal trug Charles zum Dinner Manschettenknöpfe, auf denen zwei verschlungene C's (Charles und Camilla) eingraviert waren.

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Umso verwunderlicher ist es für den Außenstehenden, dass diese Ehe immerhin 11 Jahre lang angehalten hat. 1992 trennten sich Prinz Charles und Prinzessin Diana offiziell, im August 1996 wurde die Ehe geschieden. Ein Jahr später, am 31. August 1997, prallte der Wagen mit Lady Di und drei weiteren Personen an Bord, darunter Dodi Al-Fayed, gegen einen Mittelpfeiler in einem Tunnel in Paris. Wenig später starb die Königin der Herzen in einem Krankenhaus.

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