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Strache vertraut einer Mystikerin

Magierin aus Niederösterreich sollte Schutz und Hilfe im In- und Ausland gewähren

FPÖ-Chef Strache © Bild: APA/HANS KLAUS TECHT

Heinz Christian Strache lässt sich von Spin Doctoren gerne als harter Hund inszenieren. Optisch wie inhaltlich. Wenn er in der Lederhose im Bierzelt mit geballter Faust klar macht, wer keine „Nächstenliebe“ verdient hat und warum dem Wiener Bürgermeister - im Gegensatz zu ihm, dem durchtrainierten Partytiger - keine Badehose mehr passt, dann kommt ein solch kantiges Auftreten gut an bei den meisten seiner Anhänger.

Doch Heinz Christian Strache hat auch eine ganz andere Seite. Er ist zerbrechlich, wie viele andere auch. Er ist ratlos, wie die meisten anderen auch. Er ist schutzbedürftig, wie fast alle. In solchen Fällen konsultiert der freiheitliche Parteiobmann, der sich auch gerne als Retter des Abendlandes darstellt, allerdings keine abendländische Glaubensgemeinschaft. Sondern Tina Puchinger, eine Magierin aus Niederösterreich.

Tina Puchinger ordiniert in Sieghartskirchen, Bezirk Tulln, eine knappe Autostunde von Wien. Seit frühester Kindheit, betont sie auf ihrer Homepage, beschäftige sie sich mit „Karten, Zahlen, Namen, Geburtsdaten, Autonummern, Adressen und vielen Dingen in dieser Richtung. Es war bald klar, dass ich vielen Menschen helfen konnte, wenn man mir nur das Geburtsdatum sagte.“