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Besonders aus China, Indien und der Türkei exportierter günstiger Stahl macht den europäischen Herstellern zu schaffen. Die neuen Regeln schützten den europäischen Markt vor globaler Überproduktion, heißt es in der Mittelung. Dafür lege die Vereinbarung auch fest, welcher Anteil des zollfreien Stahlkontingents welchem Drittstaat zugutekommt.
Gleichzeitig solle Flexibilität gewahrt werden. So sollen etwa nicht ausgeschöpfte Einfuhrkontingente von einem Quartal auf das nächste übertragen werden können.
Die bisherige Verordnung zu den Einfuhrgesetzen läuft am 30. Juni aus. Damit die neuen Regeln in Kraft treten können, müssen die Mitgliedstaaten und die Parlamentarier noch formell zustimmen. Das gilt jedoch als Formsache.
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) begrüßte in einer Aussendung die Einigung auf die neuen EU-Stahlmaßnahmen: "Sie sind eine notwendige Antwort auf die massiven globalen Überkapazitäten, die den internationalen Stahlmarkt seit Jahren verzerren und unsere heimische Industrie unter enormen Druck setzen."






