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Vordenker der Energiewende

In Kooperation mit NGEN Austria
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Alles aus einer Hand: NGEN plant, betreibt und handelt Batteriespeicher- Infrastruktur für Kunden in ganz Europa.©beigestellt

Wie aus einem slowenischen Kleinunternehmen eines der schnellst wachsenden Energiespeicherunternehmen Europas wurde

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Die Energiewende steht und fällt mit der Infrastruktur dahinter. Ein Potenzial, das Roman Bernard schon 2015 erkannte, als eine Gesetzesänderung den Ausgleich von Stromschwankungen in Slowenien erstmals zu einem handelbaren Markt machte. Das Stromnetz kannte Bernard von innen, aus seiner Zeit beim Verteilungsunternehmen Elektro Gorenjska. Später gründete der Slowene mehrere eigene Firmen – darunter den Kabelbetreiber Gorenjski kabel, der in Telemach aufging, und Flycom, dessen Hubschrauber für Netzbetreiber Hochspannungsleitungen inspizieren.

Die Idee eines eigenen Speicherunternehmens ließ ihn nicht los: Gemeinsam mit dem Softwareentwickler Damian Merlak gründete Bernard in Žirovnica NGEN. Schon ein Jahr später ging die erste Anlage ans Netz – ein 22,6-MWh-

Speicher in Jesenice, zugleich die erste Tesla-Powerpack-Installation der Region. Heute betreibt NGEN mehr als 700 MWh Speicherkapazität in zwölf europäischen Ländern, von Lettland bis Deutschland.

Für Bernard liegt die eigentliche Pionierleistung in der Software: „Das Speichergerät selbst ist simpel. Die Kunst besteht darin, es zehn Jahre oder länger in einwandfreiem Zustand zu halten.“ Also baute NGEN seine eigene Steuerungsplattform, die einzelne Speicher zu einem virtuellen Kraftwerk bündelt, binnen Sekunden auf Signale von Netzbetreibern wie ELES oder APG reagiert und die Netzfrequenz stabil hält. Die Speicherflotte deckt heute im Alleingang den gesamten slowenischen Bedarf an automatischer Frequenzwiederherstellungsreserve (aFRR) von rund 60 MW ab.

Mit Boštjan Bandelj holte sich das Unternehmen 2022 die fehlende Komponente ins Haus: Der Gründer von Belektron brachte breites Know-how im Energiehandel mit. Heute zählt das Team rund 200 Mitarbeitende, davon etwa 60 Engineering-Profis in der Softwareentwicklung, und arbeitet bereits an mehr als 2 GWh neuer Projekte.

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Pionier: Roman Bernard ist Mitgestalter der europäischen Energiewende.

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Aufbruch in die Dach-Region

Seit 2021 ist NGEN auch in Österreich aktiv: Für den DACH-Raum wurde ein Büro mit einem eigenen Vertriebs- und Technikteam in Klagenfurt installiert. Zwei Jahre später folgte ein Vertriebsstandort in Deutschland nahe Frankfurt. Mit jedem neuen Projekt stellt NGEN den eigenen Rekord ein – bereits dreimal baute das Unternehmen Österreichs größte Speicheranlage, zuletzt im September 2026 in Wagenham mit 85 MW Leistung, 170 MWh Speicherkapazität und direktem Anschluss ans Hochspannungsnetz. Insgesamt sind in Österreich 150 MW Leistung beziehungsweise 300 MWh Kapazität in die europäischen Ausgleichsenergieplattformen MARI und PICASSO integriert. Liefern Wind- und Solaranlagen mehr Strom, als gebraucht wird, nehmen die Speicher ihn auf. Sinkt die Erzeugung, speisen sie ihn binnen Sekunden wieder ein. So bleibt das Netz stabil, und erneuerbare Energie kommt dort an, wo sie gebraucht wird.

NGEN denkt die Wertschöpfungskette konsequent zu Ende: Als Full-Service-EPC-Anbieter übernimmt das Unternehmen alles vom ersten Konzept bis zum Betriebsmanagement in der eigenen Bilanzgruppe. Erst die Kombination aus Speicherinfrastruktur, Aggregation und eigenem Handel ermöglicht es, mit einer einzigen Anlage gleichzeitig auf mehreren Märkten Erlöse zu erzielen.

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Österreichs größte Batteriespeicheranlage in Wagenham

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Intelligenz für die Industrie

Für Industriebetriebe hat NGEN mit SG Connect gleich eine zweite Antwort parat: Das eigene, KI-gestützte Energie-­Management-System analysiert und optimiert Speicheranlagen automatisch und holt dabei rund 30 Prozent mehr aus einem Speicher heraus als der Marktdurchschnitt. In Kombination mit industriellen Speichersystemen senkt die Lösung zugleich die monatlichen Netzentgelte spürbar. Herzstück ist SG Brain, eine autonome KI-Engine, die stundengenau Fahrpläne aus Preis-, Erzeugungs- und Verbrauchsprognosen berechnet, herstellerunabhängig arbeitet und vollständig in europäischen Rechenzentren gesichert ist. Im Juni 2026 wurde SG Connect mit dem EUPD Research Top Innovation Award 2026 in der Kategorie Energiemanagementsysteme für Deutschland und Österreich ausgezeichnet. Der Award des Bonner Marktforschungsinstituts zählt zu den renommiertesten Produktpreisen der Solar- und Speicherbranche.

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