Wie bleibt Europa als Industrie- und Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig? Bei NexusNow 2026 in Salzburg diskutierten knapp 100 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über digitale Souveränität, Energiepreise, Künstliche Intelligenz und die Zukunft der europäischen Industrie.
Hohe Energiepreise, zunehmende Bürokratie und der technologische Wandel stellen Europas Industrie vor große Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnen Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz neue Chancen. Doch welche Rahmenbedingungen braucht es, damit Innovationen schneller umgesetzt werden können?
Diesen Fragen widmete sich die dritte Ausgabe von NexusNow, die am 8. Oktober 2026 in Salzburg stattfand. Das von COPA-DATA initiierte Forum brachte knapp 100 geladene Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um über Europas Wettbewerbsfähigkeit, digitale Souveränität und die Zukunft der Industrie- und Energiewirtschaft zu diskutieren.
Wirtschaft und Politik im Dialog
NexusNow setzt auf ein persönliches Veranstaltungsformat, das einen offenen Austausch zwischen unterschiedlichen Branchen und Institutionen ermöglicht.
Zu den Vortragenden zählten Witold Kopytynski vom World Economic Forum (WEF), Benita Ferrero-Waldner, ehemalige EU-Kommissarin und österreichische Außenministerin sowie Präsidentin des Senats der Wirtschaft, Monika Köppl-Turyna, Direktorin des Wirtschaftsforschungsinstituts EcoAustria, und Roland Sommer, Geschäftsführer des Vereins Industrie 4.0.
In der von Johannes Wolf, Geschäftsführer von COPA-DATA CEE/ME, moderierten Podiumsdiskussion „Weiterentwicklung wirtschaftlicher Handlungsfähigkeit in und mit Europa“ wurden internationale, europäische und nationale Perspektiven zusammengeführt.
Im Austausch zu Innovation und Wettbewerbsfähigkeit: (v. l. n. r.) Hans Harrer (Vorstandsvorsitzender des Senats der Wirtschaft), Witold Kopytynski (Global Head of Automotive, Industrial Solutions, Manufacturing und Aerospace beim World Economic Forum), Benita Ferrero-Waldner (Präsidentin des Senats der Wirtschaft) und Johannes Wolf (Geschäftsführer COPA-DATA CEE/ME) bei NexusNow 2026 in Salzburg.
Energiepreise und Bürokratie als zentrale Herausforderungen
Ein wesentliches Thema waren die hohen Energiepreise, die europäische Produktionsstandorte zunehmend unter Druck setzen. Auch die bürokratische Belastung wurde intensiv diskutiert: Komplexe Vorgaben können Investitionen erschweren und Innovationsprojekte verzögern.
Welche Perspektiven das Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) für Industrie und Energieunternehmen eröffnet, wurde in einem eigenen Fachvortrag beleuchtet. Roland Sommer beschäftigte sich zudem mit der Industriestrategie Österreich 2035 und der langfristigen Absicherung des Industriestandorts.
Die Diskussionen zeigten, dass technologische Innovation allein nicht ausreicht. Ebenso entscheidend sind verlässliche politische Rahmenbedingungen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik.
Von der Strategie in die Praxis
Neben wirtschaftspolitischen Fragen standen auch konkrete technologische Entwicklungen auf dem Programm. Interaktive Workshops zu Künstlicher Intelligenz und Cybersicherheit sowie Fachvorträge zu Digitalisierung, Automatisierung und Energie boten Einblicke in aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze.
Eigene Vortragsschienen für die produzierende Industrie und die Energiewirtschaft ermöglichten eine vertiefende Auseinandersetzung mit branchenspezifischen Themen. Dabei ging es vor allem darum, wie Unternehmen und Institutionen gemeinsam die Voraussetzungen für Innovation, wirtschaftliche Resilienz und digitale Souveränität schaffen können.
Johannes Wolf, Geschäftsführer der COPA-DATA CEE/ME: „Die Diskussionen haben deutlich gezeigt, wie stark hohe Energiepreise und Bürokratie die Industrie derzeit fordern. Umso wichtiger ist es, dass Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an einem Tisch sitzen und gemeinsam an konkreten Lösungen arbeiten. Genau dafür haben wir NexusNow geschaffen.“
Zusammenarbeit als Schlüssel für die Zukunft
Für Johannes Wolf, Geschäftsführer von COPA-DATA CEE/ME, ist der Austausch unterschiedlicher Perspektiven ein wesentlicher Bestandteil von NexusNow:
„Mit NexusNow bringen wir Menschen zusammen, die Verantwortung für die Zukunft von Industrie und Energie tragen. Unser Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen, voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln. Denn Innovation entsteht dort wo unterschiedliche Disziplinen aufeinander treffen, Wissen geteilt und Zusammenarbeit aktiv gelebt wird.“
Mit NexusNow schafft COPA-DATA eine Plattform, die strategische Diskussionen mit praktischen Erfahrungen verbindet und die Vernetzung zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik stärkt.
Über COPA-DATA
COPA-DATA ist ein unabhängiger Softwarehersteller im Bereich Digitalisierung der Fertigungsindustrie und Energiewirtschaft. Mit der Softwareplattform zenon werden weltweit Maschinen, Anlagen, Gebäude und Stromnetze automatisiert, gesteuert, überwacht, vernetzt und optimiert. Das Unternehmen verbindet jahrzehntelange Erfahrung in der Automatisierung mit den Möglichkeiten der digitalen Transformation und entwickelt Lösungen für mehr Nachhaltigkeit.

