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Käufer schlugen zuletzt vermehrt bei E-Autos zu, da die Regierung im Oktober für Jänner 2026 Steuererhöhungen angekündigt hatte. E-Autos für unter 300.000 norwegische Kronen (25.331 Euro) bleiben auch 2026 von der Mehrwertsteuer befreit.
Auch die Hersteller lieferten vermehrt E-Autos nach Norwegen, um die Nachfrage zu decken. "Wir haben sehr schnell eine Reihe von Autos, die ursprünglich nicht für Norwegen bestimmt waren, umgeleitet, um sie schneller hierher zu bekommen", sagte der Geschäftsführer von Ford Norwegen, Per Gunnar Berg, der Nachrichtenagentur Reuters.
Tesla war das fünfte Jahr in Folge die meistverkaufte Automarke in Norwegen mit einem Marktanteil von 19,1 Prozent. Es folgten Volkswagen mit 13,3 Prozent und Volvo Cars mit 7,8 Prozent. Zudem stieg der Marktanteil von in China produzierten Autos von 10,4 auf 13,7 Prozent. An der Spitze stand der Autobauer BYD, der die Zahl seiner in dem skandinavischen Land verkauften Autos mehr als verdoppelte.
Der schnelle Umstieg des Ölförderlandes Norwegen auf batteriebetriebene Fahrzeuge steht im Gegensatz zum Rest Europas, wo die Nachfrage schwächelt. Der Wandel wird durch ein System aus Anreizen und Belastungen vorangetrieben. Christina Bu, Leiterin des norwegischen E-Auto-Verbands, erklärte, es gehe nicht nur um Steuererleichterungen, sondern auch um die "Peitsche". Verbrenner würden durch hohe Abgaben aus dem Geschäft gedrängt.




