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Erst für den Samstag wird wieder ein Flugverkehr im üblichen Umfang erwartet. Nach Angaben des Frankfurter Betreibers Fraport fielen am zweiten Streiktag in Frankfurt rund 450 von 1.225 geplanten Starts und Landungen aus. In München wurden 180 von rund 800 Flugbewegungen gestrichen. Die Zahlen beziehen sich auf alle Fluggesellschaften, die Ausfälle sind wesentlich der Lufthansa zuzuordnen.
Am Freitag sind am Flughafen Salzburg von einer Annullierung jeweils drei Lufthansa-Flüge von und nach Frankfurt betroffen. In Wien-Schwechat soll derzeit jeweils nur ein Frankfurt-Flug am Abend gestrichen werden. Von Ausfällen betroffene Gäste würden aktiv per E-Mail benachrichtigt, haben Lufthansa und AUA angekündigt. Gäste, die nicht kontaktiert werden, könnten vorerst davon ausgehen, dass ihr Flug nicht betroffen ist.
Die AUA-Mutter Lufthansa hat für die Streikzeit einen Sonderflugplan aufgestellt, der mindestens die Hälfte der üblichen Flüge anbietet. Auf der Langstrecke sollen 60 Prozent stattfinden. Dieser Flugplan werde weiterhin eingehalten, erklärte eine Sprecherin. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit spricht hingegen davon, dass 70 Prozent der Flugzeuge stehengeblieben seien.
Der am Donnerstag begonnene Streik bei der Lufthansa-Kerngesellschaft und der Fracht-Tochter Cargo sollte noch bis Mitternacht dauern. Es geht in dem Tarifkonflikt um die Betriebsrenten von rund 4.800 Pilotinnen und Piloten. Beendet wurde hingegen der nur auf einen Tag geplante Streik bei der Regionaltochter Lufthansa Cityline. Dort wollen die Piloten höhere Gehälter durchsetzen.
13.03.2026, Hamburg: Ein Lufthansa-Flugzeug vom Typ Airbus A321neo parkt am Morgen auf dem Hamburger Flughafen hinter einem Schild mit der Aufschrift ?Stop?.. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat die Piloten der Lufthansa zu einem zweitägigen Streik aufgerufen. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Daniel Bockwoldt +++ dpa-Bildfunk +++.






