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Man würde "wirksame Maßnahmen" zum Schutz seiner Interessen ergreifen, drohte die Behörde. Am Freitag hatte das aus 27 Vertretern bestehende Kollegium der EU-Kommissare in einer "Orientierungsaussprache" über das Verhältnis zur Volksrepublik beraten. Entscheidungen gab es keine, waren aber auch nicht erwartet worden. Stattdessen soll das Treffen laut EU-Angaben zu Diskussionen auf dem kommenden G7-Gipfel und dem EU-Gipfel Mitte Juni führen. Zu den G7-Ländern gehören die EU-Mitglieder Frankreich, Deutschland und Italien sowie die USA, Kanada, Japan und Großbritannien.
China sei ein wichtiger Partner, und Austausch sowie Dialog würden fortgesetzt, teilte die Kommission anschließend mit. "Gleichzeitig ist der aktuelle Stand der Handels- und Investitionsbeziehungen nicht nachhaltig", hieß es darin. Durch die stärkere Verflechtung von wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen erforderten "beide Dimensionen" eine entschlossenere und einheitlichere Reaktion, erklärte die Kommission.
Peking betonte unterdessen, dass die Kommunikationskanäle zwischen China und der EU offen seien, und verwies auf laufende Gespräche mit Brüssel zur Einrichtung eines Konsultationsmechanismus für Handel und Investitionen. Das Verhältnis beider Seiten ist nach den EU-Zusatzzöllen auf chinesische E-Autos, Untersuchungen gegen Produkte beider Seiten und Chinas Exportkontrollen auf wichtige Rohstoffe schon länger angespannt.
Dieser Tage besuchte eine zwölfköpfige Delegation des Europaparlaments den Nationalen Volkskongress Chinas in Peking. Der ÖVP-Mandatar Lukas Mandl erklärte danach in einer Aussendung als einziger Teilnehmer aus Österreich: "Chinas Wirtschaft wächst. Auch unsere Enkelkinder werden von Chinas wirtschaftlicher Bedeutung betroffen sein. Europa darf nicht unter die Räder kommen." Daher habe er, Mandl, in seinen Ausführungen in der chinesischen Hauptstadt ich betont, dass Wirtschaftsbeziehungen auf Gegenseitigkeit beruhen müssten. "Europa muss Abhängigkeiten abbauen. Und wenn sich an der Handelspraxis nichts ändert, muss Europa sich gegen Billigimporte wehren", so Mandl.
This aerial photo shows containers at Qingdao port, in China’s eastern Shandong province on May 19, 2026. (Photo by CN-STR / AFP) / China OUT






