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Flughafenhändler Heinemann spürt die Krisen

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++ ARCHIVBILD ++ Heinemann beliefert oder betreibt Shops an mehr als 150 Flughäfen
©APA, dpa, Soeren Stache
Der deutsche Flughafenhändler Gebrüder Heinemann spürt die Folgen der geopolitischen Krisen. "Die Kriege und Krisen spüren wir sehr", sagte Max Heinemann, CEO des Hamburger Unternehmens Gebrüder Heinemann, das Shops an Flughäfen auf der ganzen Welt betreibt, dem Wirtschaftsmagazin "Capital". "Geopolitik hatte immer einen großen Einfluss auf unser Geschäft."

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"Wir beschäftigen uns mit Fragen wie: Wie laufen die Lieferungen von Rohöl? Wie lange hält der Vorrat? Sowas haben wir uns vorher nicht in Ansätzen gefragt. Jetzt müssen wir uns auf solche Szenarien vorbereiten", sagte Heinemann.

"Der superschnelle, erste Effekt ist: Alles ist teurer", so Heinemann über die Folgen des Iran-Kriegs. "Je teurer alles wird, desto mehr spüren wir das natürlich in unseren Läden."

Durch den Iran-Krieg ist der Schiffsverkehr in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormuz weitgehend zum Erliegen gekommen. Über den Engpass wird in Friedenszeiten mehr als 25 Prozent des in Europa benötigten Flugbenzins transportiert.

Mehrere große Unternehmen aus der deutschen Luftfahrt- und Tourismus-Industrie hatten zuletzt aber versichert, dass im Sommer keine Flugausfälle wegen fehlenden Kerosins zu befürchten seien.

Das Unternehmen Heinemann beliefert oder betreibt laut eigenen Angaben Shops an mehr als 150 internationalen Flughäfen in mehr als 50 Ländern.

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