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Unter dem Strich stand 2025 ein Nettoverlust von 129 Mio. Euro, nach einem Fehlbetrag von 785 Mio. Euro im Jahr davor. Der Umsatz ging im Jahresvergleich leicht um 3 Prozent auf 3,32 Mrd. Euro zurück, was das Unternehmen unter anderem mit dem schwächeren US-Dollar und dem Auslaufen von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten begründete. Operativ lief es besser: Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 6 Prozent auf 608 Mio. Euro, die entsprechende Marge kletterte auf 18,3 Prozent.
Im vierten Quartal 2025 übertraf ams-Osram mit einem Umsatz von 874 Mio. Euro die Mitte der eigenen Prognosespanne. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) belief sich auf 161 Mio. Euro. Während unter dem Strich nach IFRS ein Verlust von 20 Mio. Euro stand, wies das Unternehmen bereinigt einen Nettogewinn von 35 Mio. Euro aus. Der Free Cash Flow fiel mit 144 Mio. Euro positiv aus, was zur Reduktion der Nettoverschuldung zum Quartalsende auf 1,08 Mrd. Euro (exklusive Leasing-Verbindlichkeiten und Put-Optionen) beitrug.
Vorstandschef Aldo Kamper sieht das bisherige Sanierungsprogramm "Reestablish the Base" als erfolgreich an. Die angepeilten Einsparungen von jährlich 220 Mio. Euro seien ein Jahr früher als geplant erreicht worden. Mit dem neuen Programm "Simplify" will sich der Konzern nun auf seine Zukunft als "Digital Photonics Powerhouse" fokussieren. Die Verschuldung konnte durch die jüngsten Verkäufe von Unternehmensteilen an Infineon und Ushio sowie einen positiven Free Cash Flow von 144 Mio. Euro gesenkt werden. Der Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung gemessen am bereinigten EBITDA der letzten zwölf Monate) soll mittelfristig auf unter 2 sinken.
Für das erste Quartal 2026 dämpft das Management die Erwartungen. Aufgrund saisonaler Effekte und der Verkäufe von Unternehmensteilen wird mit einem Umsatzrückgang auf 710 bis 810 Mio. Euro gerechnet. Die bereinigte EBITDA-Marge soll bei rund 15 Prozent liegen. Mittelfristig peilt ams-Osram im Halbleitergeschäft wieder ein einstelliges Wachstum und Margen von über 25 Prozent an.
