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Dies zeige eine neue Studie von Forschenden der ETH Zürich und des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel (D), die in der Fachzeitschrift "Nature Communications Earth and Environment" veröffentlicht wurde. Um die Herkunft des Zinks nachzuweisen, analysierte das Forschungsteam dessen Isotopenzusammensetzung. Isotope sind unterschiedlich schwere Varianten eines Elements, deren Verhältnis einen chemischen Fingerabdruck bildet. Während Zink aus natürlichen Quellen reicher an schwereren Isotopen wie Zink-66 sei, wiesen Emissionen aus menschlichen Quellen typischerweise mehr leichtere Isotope wie Zink-64 auf.
Das Resultat: In den oberen Wasserschichten des Südpazifiks stammt das Zink fast ausschließlich aus menschlichen Emissionen. Das von Menschen emittierte Zink wird laut den Forschenden durch Aerosole über riesige Distanzen verfrachtet und erreicht dadurch offene Meeresgebiete, die weit weg von der Zivilisation liegen.
Zink kommt im Meer auch natürlich vor. Für Phytoplankton, mikroskopisch kleine Algen, ist Zink ein wichtiger Nährstoff. Eine stetige Zunahme von menschengemachten Metall-Emissionen könnte jedoch das sensible Nährstoffgleichgewicht im Meer stören. Dies könnte sich auf die gesamte Nahrungskette auswirken. Außerdem spielt Phytoplankton auch eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Klimas: Durch Photosynthese nimmt Phytoplankton Kohlendioxid auf und produziert daraus organische Substanzen und Sauerstoff.
In weiteren Studien wollen die Wissenschafter nun die Isotopen-Zusammensetzung von Zink und anderen biologisch wichtigen Metallen wie Eisen und Kupfer auch in anderen Meeren untersuchen. Nur so lasse sich verstehen, wie Meeresorganismen auf Verschiebungen im Nährstoffgleichgewicht reagierten, so Ben Altabet.
A handout underwater picture taken in September, 2025, and released on September 24, 2025 by Indonesian NGO Auriga Nusantara shows bleached corals caused by nickel waste pollution near Manuran Island in Raja Ampat, Southwest Papua. Nickel mining continues to threaten one of the world's most important marine biodiversity and coral hotspots in Indonesia, despite the government revoking several permits, a report warned on September 25, 2025. (Photo by Handout / AURIGA NUSANTARA / AFP) / To go with AFP story: Indonesia-metal-environment-oceans .RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / AURIGA NUSANTARA" - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS






