von
Sechs Wochen Schulferien im Sommer seien genug, wurde in der Unterlage zur Pressekonferenz auch entsprechende Regelungen in anderen Ländern wie Deutschland, Dänemark oder Großbritannien verwiesen. Die neunwöchigen Sommerferien in Österreich seien historisch nur mit Bedürfnissen einer arbeitsintensiven Landwirtschaft längst vergangener Zeiten zu erklären, aber "zum Heuen muss heute wohl niemand mehr", betonte Brockmeyer.
Die durch eine Neuorganisation gewonnenen zusätzlichen drei Schulwochen sollten nach Ansicht der Wiener Pflichtschul-Elternvertretung für Bildungsangebote genutzt werden, für die sonst wenig Platz sei. Vorgeschlagen wird eine "neue, alternative Sommerschule" mit Projekttagen, Schwimm- und Radkursen und altersübergreifenden Lerngruppen zum Ausgleich von Defiziten oder der Förderung von Stärken, wobei die Angebote nach Vorbild der Wiener "Summer City Camps" auch standortübergreifend organisiert werden könnten. Es handle sich dabei nur um erste Vorschläge und man sei offen für weitere Ideen, betonte die Wiener Elternvertretung. Sie ist derzeit nicht Teil des bundesweiten Dachverbands der Pflichtschul-Elternvereine.






